Sendungsverfolgung Einschreiben
Heute musste ich ein Einschreiben aufgeben. Die Dame am Schalter wies mich begeistert darauf hin, dass ich unter der auf dem Beleg angegebenen Internet-URL (www.deutschepost.de/briefstatus) sofort den Verlauf meiner Sendung beobachten könnte. Gesagt getan, beim Aufruf der URL lande ich auf einer eher wenig intuitiven Seite, die mir zum Beispiel die Optionen "Einzelabfrage" oder "Nachforschungsauftrag International" anbietet. Ein Klick auf Einzelabfrage bringt mich zu folgendem Fenster:
Doch was könnte jetzt nur das "Suchkriterium" sein? Ich habe keine Ahnung. Ein wenig Aufschluss bringt die unten anklickbare Hilfe, allerdings sieht der dort exemplarisch abgebildete Bon ganz anders aus als meiner. Mutig versuche ich, als Suchkriterium einfach mal die Sendungsnummer einzugeben. Das bringt mich zu folgender Meldung:
Heißt das jetzt, dass ich das falsche Suchkriterium eingegeben habe, oder vielleicht, dass die Sendung noch nicht erfasst ist, weil die Aufgabe erst ungefähr 60 Minuten her ist? Ich weiß es nicht. Die Eingabe einer Fantasienummer bringt mich zur gleichen Meldung. Ich probiere es heute Abend nochmal, vielleicht ist die Nummer dann im System hinterlegt ...
Kostenloser Virenschutz von AVG
Wie mydealz berichtet, gibt es die sonst kostenpflichtige Antivirensoftware AVG Anti-Virus 9 derzeit für ein Jahr gratis. Selber benutze ich AntiVir, das ist in der Standardversion ebenfalls kostenlos. Ein kurzer Featurevergleich zeigt aber, dass AVG hier deutlich mehr Features hat.
Außerdem gerade bei Caschy gelesen: Die c’t gibt es für drei Ausgaben im selbstkündigenden Abo kostenlos!
Wieder da
War ein paar Tage im Urlaub, aber ab sofort poste ich wieder. Aber erstmal muss ich schauen, was ich so verpasst habe. Google hat ja zum Beispiel ein nettes neues Feature vorgestellt (wichtige E-Mails automatisch erkennen), die NASA hat ganz viele Weltraumfotos veröffentlicht, Piwik 1.0 ist erschienen und deutsche Autobauer wehren sich gegen superpraktische Austauschbatterien, die Elektroautos endlich mobiler machen würden. Und natürlich noch vieles mehr!
Googles Lösung zum Datenschutz: Einfach den Namen ändern
Einer der Google-Chefs, Eric Schmidt, hat in einem Interview eine einfache Möglichkeit geschildert, den Datenschutz um die eigene Person zu bewahren und gleichzeitig eventuelle "Jugendsünden" aus dem Netz zu verbannen. Beim Erreichen der Volljährigkeit, oder auch später, sollte man einfach seinen Namen wechseln. Damit seien vergangene Lebensabschnitte nicht mehr über den dann aktuellen Namen googlebar. Super Vorschlag, was bedeutet schließlich schon der eigene Name? Abschließend betonte Schmidt noch einmal, dass Google ausschließlich die Interessen von Nutzern im Blick hätte und eine Regulierung deshalb gar nicht notwendig sei.
Discount24 macht die Pforten dicht
Wie die Otto Group bekannt gegeben hat, wird sie die beiden Verkaufsplattformen Discount24 und Yalook in Kürze schließen, da es diese nicht geschafft hätten, Gewinn zu erwirtschaften. Zumindest Discount24 hatte ich immer in guter Erinnerung als gute Quelle für günstige Büro-Komplett-PCs. Fehlen wird nach der Schließung natürlich nichts, gibt ja tausende vergleichbare Shops.
Machinarium jetzt besonders günstig
Wer Machinarium bisher nicht ausprobiert hat, kann es jetzt zum Schnäppchenpreis von 3,92 EUR downloaden. Die Entwickler erhoffen sich mit dieser Aktion ein wenig Publicity - nach eigenen Angaben haben nämlich nur 5-15% der Spieler das Adventure auch legal gekauft - ein Schlag für Gegner von einem technischen Kopierschutz. Das Spiel war nämlich absichtlich völlig ohne einen solchen ausgeliefert worden. Doch scheinbar geht das Konzept nicht auf sondern begünstigt die Verbreitung per illegalem Download nur noch.
Google und die Netzneutralität – Update
Netztneutralität - das bedeutet, kurz umschrieben, dass alle Daten im Internet mit der gleichen Berechtigung, mit der gleichen Priorität ausgeliefert werden. Ganz egal ob Big Player wie YouTube oder die kleine Seite des lokalen Anglervereins - bisher hatten alle Pakete das gleiche Recht. Wuchs der Datenverkehr und damit die Wartezeiten an, galt das für alle, für Groß und Klein. Und genau an diesem Prinzip will Google jetzt schrauben. Berichten zufolge stehen Verhandlungen mit Verizon (gigantischer amerikanischer Infrastrukturkonzern) kurz vor dem Abschluss, die Google gegen entsprechende Bezahlung eine Höherpriorisierung der eigenen Dienste zusichern. Das heißt, wenn es knapp wird mit der Bandbreite, werden Google-Angebote trotzdem schneller ausgeliefert als die der Konkurrenz. Die Ironie daran ist, dass aus dem Gedanken der Gleichheit (alle haben die gleichen Chancen) Millionen von Start-Ups entstanden, darunter Google und Youtube. Den Netzbetreibern läge natürlich viel an einer entsprechenden Bezahlung, weil sie ihre Netze auf Grund der immer weiter steigenenden Datenraten (die Statistiken zufolge übrigens zu über 90% von Videoseiten sowie Tauschbörsen verursacht werden) natürlich auch ihre Netze immer weiter ausbauen müssen. Und auch wenn sich US-Präsident Obama noch vor kurzem für die Netzneutralität ausgesprochen hat - durch das Verhalten von Google ist sie in arge Bedrängnis geraten. Die Verlierer sind klar: Kleinere Unternehmen und Privatleute, die sich keine entsprechende Priorisierung ihrer Angebote leisten können. Außerdem steigt die Gefahr, dass immer mehr Angebote im Netz kostenpflichtig werden - der Verbraucher ist also auch direkt betroffen.
Update: Wie BasicThinking berichtet, haben Google und Verizon entgegen der Darstellung von SPON eine Vereinbarung FÜR die strikte Einhaltung der Netzneutralität getroffen - gute Neuigkeiten!
Google Wave tot
Wie Google bekannt gab, wird Google Wave nicht mehr weiter entwickelt. Irgendwie war es wohl seiner Zeit voraus, ich selbst habe auch nie richtig Zugang zu diesem Tool gefunden. Dafür war es einfach nicht intuitiv genug und viel zu wenig Menschen haben es auch genutzt. Trotzdem: Der Ansatz wr intuitiv und wir werden mit Sicherheit weitere Versuche erleben, das in die Jahre gekommene herkömmliche Messaging per E-Mail, Twitter und Co. zu reformieren.
Jailbreaken ganz einfach per Websiteaufruf – Apples Ernst?
Ich weiß, das Thema ist schon wieder ein paar Tage alt - trotzdem möchte ich noch was dazu schreiben. Aktuelle iPhones und iPod-Touchs lassen sich ganz ganz einfach jailbreaken, indem man einfach die Webseite jailbreakme.com ansurft. Das klingt erstmal super und hilfreich - ich frage mich aber, warum sich so gut wie niemand Gedanken darum macht, wie unsicher Apples Betriebssystem ios eigentlich sein muss, wenn sich so einfach jegliche Sicherungsmaßnahmen umgehen lassen? Ich meine, die Qualitätssicherung ist bestimmt etwas, in das Apple viel Geld steckt - und doch ist das niemandem aufgefallen? Was ist nur aus Apple geworden, der Firma, von der es früher hieß, deren Betriebssysteme hätten keine Sicherheitslücken?
Wiederbefüllte Tintenpatronen
Wer hat sich nicht schon über die hohen Preise von Original-Tintenpatronen der Druckerhersteller geärgert? Oft ist es ja sogar so, dass die Tintenpatronen im Anschaffungspreis über dem des eigentlichen Gerätes liegen - so dass es sogar günstiger ist, einfach das Gerät nochmal neu zu kaufen. Sollte man natürlich schon allein aus Gründen des Umweltschutzes nicht machen, ist aber nunmal so. Ein interessantes Interview zu diesem Thema hat basicthinking geführt. Beantwortet wird zum Beispiel die Frage, ob Originaltinte wirklich besser ist als die vom Nachfüller, und warum die Markenhersteller nicht selbst nachgefüllte Patronen anbieten.