Einmal ist Keinmal! Das Medienblog

2Dez/080

Max Payne – Der Film

Die beiden Max-Payne-Spiele am Computer fand ich super, vor allen den ersten Teil. Bessere Traumszenen und eine tiefgründigere Geschichte hat es wohl im Gaming-Bereich zumindest selten gegeben. Da war natürlich der Kinofilm zu den beiden Spielen, der vor zwei Wochen in den Kinos angelaufen ist, ein Pflichttermin. Und diesmal hatte ich auch wieder größere Erwartungen an eine Spieleadaption, weil sich ausnahmsweise nicht der gute Herr Boll verantwortlich zeichnet, der auch schon Filme zu anderen Games gedreht hat, die nie wirklich gut waren. Diesmal aber ist John Moore an der Reihe, dem ich auf jeden Fall mehr zutraue.

Und so kam es dann auch. Der Film beschränkt sich definitiv nicht nur auf plumpes Actionkino mit viel Gewalt und spektakulären Effekten, sondern erzeugt durchaus die Neo-Noire-Atmosphäre, die man aus den Spielen kennt. Kurz gesagt geht es darum: Die Frau und das Baby von Max Payne wurden von Einbrechern getötet und jetzt hat er nur noch ein Ziel: Rache. Doch die Geschichte ist noch viel größer, und enthält einige tolle Wendungen. Im Film ist diese Geschichte passabel umgesetzt, aber zum Schluss fügen sich die ganzen Handlungsfäden trotz der tollen Schauspieler und Lokalitäten nicht richtig zusammen. Trotzdem unterhält der Streifen gut, und war definitiv sein Geld wert - wahrscheinlich auch dann, wenn man die Vorlage nicht kennt.

veröffentlicht unter: Filme, Games Kommentar schreiben
Kommentare (0) Trackbacks (0)

Zu diesem Artikel wurden noch keine Kommentare geschrieben.


Kommentar schreiben


Noch keine Trackbacks.