Einmal ist Keinmal! Das Medienblog

20Jan/100

Marley & Me

Eigentlich mag ich Hunde ja nicht wirklich, und auch Owen Wilson finde ich nicht so berauschend (mit Ausnahme von Die Hochzeits-Crasher, der zwar einen dämlichen Titel hat, ansonsten aber wirklich sehenswert ist), aber zumindest Jennifer Aniston ist ja oftmals Garant für gute (im Sinne von unterhaltende, nicht qualitativ hochwertige) Unterhaltung und deshalb habe ich mir vor ein paar Tagen Marley & Me ausgeliehen. Und eigentlich bin ich positiv überrascht. Im Film ist Reporter John Grogan noch nicht dazu bereit Vater zu werden und kauft deshalb seiner Frau Jenny zur Ablenkung einen Hund. Dieser stellt das Leben der beiden dann erstmal auf den Kopf, da sie es nicht schaffen (und im Film eigentlich auch nicht versuchen), ihn zu erziehen. Irgendwann wird Jenny dann doch schwanger, mit der Karriere der beiden geht es aufwärts, einige Kinder kommen, die Wohngegend verbessert sich mit dem Einkommen usw. Getragen wird der Film durch diverse lustig-chaotische Szenen mit dem Labrador Marley, der meist alle Anwesenden um den Verstand bringt. Klingt nicht wahnsinnig interessant, ist aber schön inszeniert und motiviert durch diverse Wendungen und kleinere Schicksalsschläge aber den ganzen Film über. Besonders auch das Ende ist gut ausgefallen, denn es besteht nicht nur wie ich eigentlich erwartet hatte aus einem reinen Happy-End. Wer Komödien mag (die zugegenermaßen schon etwas seicht ist) kann Marley & Me auf jeden Fall ansehen. Besonders in Erinnerung bleiben auch die überzeichnet lichtdurchfluteten Schauplätze in Florida und Pensylvania. Und weils hier passt, hier ein paar mehr Gedanken zu Ms. Aniston.

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