Basmati-Reis anyone?
Esst ihr auch gerne Basmati-Reis. Abgesehen davon, dass man diesen Reis ohnehin nie so lecker hinbekommt wie der Chinese um die Ecke, dürfte einigen jetzt bei den Ergebnissen, die die Stiftung Warentest jetzt zu diesem Reis veröffentlicht hat, übel werden. Erst einmal erstaunlich: In einigen Reispackungen, die unter die Lupe genommen wurden, war gar kein Basmati-Reis oder nur kleine Anteile. Basmati-Reis ist nämlich im Einkauf wesentlich teuerer als normaler Reis. Aber auch Pestizide wurden in den getetesten Reispäckchen gefunden - und zwar in allen Proben mit der Ausnahme von Alnatura. Manche Tests offenbarten krebserregende Schimmelpilze, andere rochen schon muffig. Die Produkte von Aldi-Süd, Kaufland, Lidl (Fairtrade), Aldi-Nord sowie Penny fielen sogar mit der Note "mangelhaft" durch - überrasched gut schnitt zum Beispiel die Real-Eigenmarke "TIP" (Toll im Preis) ab. Platz eins und zwei belegten Tilda Pure Basmati Rice und Star Basmati von Kaisers Tengelmann.
Umweltschutz im Irak
Mein erster Gedanke, als ich diesen Artikel bei SPON gelesen habe: Die haben wohl derzeit andere Probleme. Trotzdem darf man natürlich nicht vergessen, dass der Irak ein sensibles Ökosystem beheimatet und viele, auch seltene Tiere im Irak ihre Heimat haben. Der Artikel schildert den Umgang des Irak mit seinen Naturschätzen gerade unter Saddam Hussein auf eine erschreckende Art und Weise. Gerade die zum Artikel gehörende Fotostrecke hat mich beeindruckt - und gleichzeitig traurig gemacht. Dass da ein riesiges und einmaliges Naturschauspiel, das größer war als die Everglades, aus Rache zerstört wurde und was jetzt daraus geworden ist, ist sehr erschreckend.
Immobiliensuche – Miete und Kauf
Wie schon erwähnt, bauen wir ein Einfamilienhaus und wohnen derzeit noch zur Miete. Der Immobilienmark ist einer der Bereiche, die durch das Internet stark verändert wurden. Ich kann mich noch gut an die Suche meiner ersten Wohnung im Jahre 2003 erinnern - damals haben wir noch die Wochenendausgaben der regionalen Tageszeitungen gewälzt, in Frage kommende Angebote mit dem Filzstift markiert und dann die verschiedenen Anbieter, Makler und Privatvermieter angerufen. Bei den nicht schon ausgeschiedenen Angeboten hat man dann Besichtigungstermine vereinbart und dann bei Interesse darauf gehofft, dass man als Mieter auch akzeptiert wird.
Heute ist das anders. Zwar hat sich am Wohnungsmarkt seit dieser Zeit nichts Wesentliches geändert (außer natürlich, dass die Mieten gestiegen sind), aber bei der Suche nach einer neuen Bleibe oder auch noch einem Grundstück kommt man am Internet nicht mehr vorbei. Natürlich gibt es immernoch die paar Online-Verweigerer, die weiterhin auf klassische Medien setzen, der Großteil der Annoncen dürfte aber inzwischen mindestens zusätzlich auch im weltweiten Netz erscheinen. Und das hat große Vorteile, sowohl für Anbieter als auch für Interessenten. Zum einen sind natürlich die Kosten, zumindest für den Interessenten, wesentlich geringer. Er muss sich keine Zeitung kaufen sondern kann einfach von Zuhause aus stöbern. Für Anbieter ist dieser Punkt nicht ganz so lukrativ, denn auch die Annoncen bei den Online-Immobilienbörsen kosten Geld. Dafür bekommt man aber auch viel mehr als nur die Möglichkeit, ein paar wenige Zeichen auf einer großen Zeitungsseite unterzubringen. Online ist es problemlos möglich, Bilder ung Grundrisse des Objektes einzustellen. Man kann ausführlich Wohnung/Haus/Grundstück und deren/dessen Nachbarschaft und was nicht noch alles beschreiben. Der Interessent kann sich schon vorab ein viel genaueres Bild machen und deshalb auch schon viel früher aussortieren. Wo es früher nötig war, einen Besichtigungstermin wahrzunehmen, reicht heute oft der Blick in die entsprechende Online-Anzeige. Kombiniert mit Tools wie GoogleMaps oder bingmaps (mit seiner tollen Flugzeugperspektive), in denen man die Nachbarschaft und Umgebung schon einmal ein bisschen einschätzen kann, lässt sich viel Zeit sparen.
Den Anzeigenmarkt an sich teilen sich in Deutschland neben kleineren Institutionen die beiden großen Anbieter ImmobilienScout24.de und immowelt.de. Meine Erfahrungen aus den letzten Umzügen und auch jetzt von der Suche nach einem geeigneten Baugrundstück zeigt, dass es sich lohnt, beide Anbieter mit entsprechenden Suchanfragen zu füttern - da viele Makler nur eines der beiden Angebote nutzen. Suchanfragen lassen sich bequem speichern und man erhält eine E-Mail, wenn es entsprechende Treffer gibt. Interessant sind außerdem Funktionen wie eine Nachbarschaftsbewertung, wo man gerade zu städtischen Gebieten schon einige Informationen zur Infrastruktur und auch zur Nachbarschaft im gewünschten Wohngebiet findet.
Nachteil dieser Immobilienbörsen: Hauptsächlich Makler scheinen aktiv zu sein, so dass bei den meisten Objekten eine entsprechende Kaution fällig wird. Das hat man bei Zeitungsanzeigen, wo auch viele Privatleute inserieren, nicht so stark.
Politiker und das Internet – eine (un)endliche Geschichte
Was musste ich in den letzten Tagen nicht alles lesen. Unsere allseits geliebte Ilse Aigner hat mal wieder ihre Kompetenz in Sachen weltweites Netz zur Schau gestellt und Facebook als "weltweites Einwohnermeldeamt" verglichen, in dem Nutzer nicht Herr ihrer Daten wären. Zuvor gegangen war der Fall eines Psychotherapeuten, dessen Patienten sich über gegenseitige Freundschaftsvorschläge gewundert hätten. Dies könnte zum Beispiel passiert sein, weil mehrere Patienten ihre Adressbücher mit Facebook synchronisiert haben und alle als Kontakt auch den Psychotherapeuten gespeichert hatten. Unbestritten ist, dass Facebook lax mit den Daten der eigenen Benutzer umgeht. Es liegt aber immernoch in der Hand der Benutzer, welche Daten Facebook überhaupt zu Verfügung gestellt werden.
Fast noch schockierender sind die Äußerungen des Bund Deutscher Kriminalbeamter. Dessen Vorsitzender Klaus Jansen bezeichnete das Internet als "größten Tatort der Welt" und beschrieb dessen Zerstörungskraft mit jener von Atomwaffen. Anschließend wurde sogar ein Reset-Knopf für das Internet gefordert, mit dem das Kanzleramt Deutschland sofort vom Netz trennen könnte. Oder ganz frisch von heute: Beate Merk von der CSU macht die schon oft gescholtenen so genannten "Killerspiele" für die traurigen Gewaltexzesse unter Jugendlichen auf Ameland verantwortlich. In diesen könne man "Gewalt üben". Wenigstens nennt sie dann ein wenig später doch auch noch die Eltern als Problem, die oft keinerlei Interesse daran hätten, wofür ihre Kinder das Internet nutzten.
Das sind nur wenige, traurige Beispiele dafür, wie wenig die aktuelle Politikergeneration mit dem Medium Internet anfangen kann - und wie wenig sie es überhaupt versteht. Hier wäre eine ganz neue Auseinandersetzung mit dem Internet erforderlich, und nicht nur eine Berufung auf das alte Dogma, das Internet sei von Grund auf böse, von ein paar wenigen Ausnahmen einmal abgesehen. Da kann man nur hoffen, dass sich bei der Aufklärung in der Politik zu diesem Thema doch noch was tut - oder auf den Politikernachwuchs warten, der mit dem Medium aufgewachsen und damit auch etwas vertrauter damit ist.
trnd-Projekt Pasta im Kochbeutel – ich bin dabei
Habe mich bei trnd mal wieder für ein Projekt beworben, und bin dabei! Diesmal geht es um Pasta im Kochbeutel von Birkel, die wohl in drei Minuten fertig ist, wie der Name schon sagt im Kochbeutel ausgeliefert wird und die es in verschiedenen Sorten gibt. Da ich sehr gerne Nudeln esse, ist das genau das richtige für mich
. Interessant finde ich zum Beispiel, dass die unterschiedlichen Sorten gleiche Kochzeiten haben, so dass man auch unterschiedliche Nudeln in einem Topf gleichzeitig machen kann.
Bin gespannt, ob die Nudeln schmecken!
Carport
Wir bauen ja gerade ein Häuschen und beschäftigen uns mit der Frage, ob wir auch gleich einen Carport daneben stellen sollen. Für eine Garage ist eigentlich nicht genügend Platz, deshalb wäre so ein Carport über der Einfahrt eine feine Sache - im Winter, damit man nicht immer das Auto vom Schnee befreien muss und im Sommer, damit Hagelschäden der Vergangenheit angehören und ganz generell, weil man unter so einem Carport natürlich auch andere Sachen abstellen kann als Autos.
Ich habe ein wenig gegoogelt und es haben sich verschiedene Möglichkeiten heraus kristallisiert, wie man so einen Carport realisieren kann. Die einfachste Möglichkeit ist natürlich, einfache eine Firma zu beauftragen - Carport aussuchen - fertig. Großer Nachteil: Der Preis. Es ist zwar einfach, aber fast unbezahlbar, wie ich leider feststellen musste. Eine weitere Möglichkeit ist, sich einen Bausatz zu kaufen (z.B. im Baumark oder im Internet) und sich das Ding selbst aufzustellen. Da hängt es maßgeblich davon ab, ob die eigenen Vorstellungen minimalistisch genug sind, um den entsprechenden Bausatz auch zusammen zu fügen. Man muss bedenken, dass so ein Carport normalerweise auf einem Betonfundament stehen, über ein Entwässerungssystem verfügen sollte, und so weiter. Das hört sich also erstmal leichter an als es dann tatsächlich ist. Dritte Alternative, bzw. Abwandlung der zweiten: Bei Myhammer jemanden finden, der den Bausatz günstig aufstellt. Das sollte nicht so schwierig sein. Für einen Garagenabriss habe ich mal 3500 Euro eingeplant, basierend auf verschiedenen Angeboten, die ich mir vorher eingeholt hatte. Über Myhammer habe ich dann einen zuverlässigen Handwerker gefunden, der mir das ganz für einen dreistelligen Betrag gemacht hat, inklusive Entsorgung - und ich war absolut zufrieden.
Nunja, mal sehen. Vielleicht verzichten wir auch erstmal auf diese Überdachung und lassen den Wagen im Freien stehen. Oder wir schaffen das Auto ganz ab, ist ohnehin günstiger
.
Wahrsagen – Wer glaubt daran?
Wer von euch glaubt an Wahrsagen? Es gibt da ja die unterschiedlichsten Formen. Wahrscheinlich jeder kennt die TV-Shows auf irgendwelchen C-Sendern, die zu später Stunde auf der Suche nach gutgläubigen Menschen sind, die sündhaft teuere Telefonnummern anrufen um Hilfe in ihrer Lebenssituation oder Antworten auf konkrete Frage zu erhalten. Oft is es dann so, dass die Anrufer schon im Gespräch mitteilen, welche Optionen es gibt, und die Menschen im Fernsehstudio nur noch eine wahrscheinliche herauspicken müssen.
Dann gibt es die Kirmes-Wahrsager, die von Stadt zu Stadt ziehen und aus der Hand oder der Kristallkugel lesen und darin angeblich die Zukunft sehen können. Einige schwören ja darauf, aber als moderner Menschen fällt es natürlich schon schwer, daran zu glauben. Ehrlicher sind da in meinen Augen profesionelle Menschen, die in regelmäßigen Sitzungen ihre Kunden betreuen und Ratschläge geben, eine allgemeine Lebenshilfe sozusagen. Vielen Menschen fehlt ja oft der "Wink mit dem Zaunpfahl", so dass eine solche Lebensberatung wirklich helfen kann.
Wer nicht gerne aus dem Haus geht oder den persönlichen Kontakt scheut (es geht ja oft um sehr persönliche Dinge), der kann sich Wahrsagen natürlich auch im Internet machen lassen. Per E-Mail oder per Telefon steht man dann in Kontakt zu einem profesionellen Berater, bei verlinkter Seite gibt es sogar einen Gratisanruf, mit dem man das Angebot erst einmal auf Herz und Nieren testen kann. Das Angebot reicht dabei oft von Tarot, Kartenlegen, Hellsehen, Wahrsagen, Medium, Channeling über Astrologie und Horoskope. Denkbare Themenbereiche sind zum Beispiel Liebe, Partnerschaft, Familie, Kinder, Beruf, Finanzen oder Selbstfindung. Ausprobieren kann man es ja mal
.
Was haltet ihr von solchen Angeboten?
Russischer Spion bei Microsoft
Da dachte ich, die eher lächerliche Geschichte um ein paar russische Agenten, die eher schlecht als recht Informationen an ihr Heimatland gesendet haben, sei endlich zu Ende, und dann lese ich das: Der zwölfte Mann des russischen Agentenrings saß bei Microsoft! Dort war er als Softwaretester tätig, hatte also keinen maßgeblichen Einfluss. Auch habe er keine relevanten Informationen weitergeben können, so US-Behörden.
Das ganze nahm ja schon vor Tagen groteske Züge an, als klar wurde, dass die US-Regierung den Fall eigentlich lieber unter den Teppich gekehrt hätte und die Agenten selbst sich am meisten darüber ärgerten, dass sie ihre Geschäfte in den USA nicht mehr weiter betreiben können - wie doof kann man denn sein? Als Agent tätig sein, und dann noch erwarten, weiter im Land bleiben zu dürfen?
Homöopathie nicht ernst zu nehmen?
Spiegel Online hat ein Interview mit dem Medizinprofessor Edzard Ernst geführt, in dem er ausführlich seine Meinung zur Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln schildert. Ich hege ja auch immer Zweifel, ob derartige Medizin tatsächlich wirkt und aktuell sieht es ja so aus, als würden die Zuschüsse der Krankenkassen zu derartigen Arzeimitteln wieder abgeschafft werden. Das Interview bestätigt eigentlich meine Meinung, dass die Globuli vermutlich nichts bewirken sondern höchstens einen Placebo-Effekt haben, den ich sogar für sehr wahrscheinlich halte. Interessant ist auch die Überlegung, dass schon die Behandlung beim Heilpraktiker an sich, der sich viel mehr Zeit für seine Patienten nimmt, sich positiv auf die Genesung auswirken könnte - ganz im Gegensatz zur Behandlung beim Schulmediziner, wo man oft nach ein paar Minuten abgespeist wird, ohne überhaupt das Problem richtig schildern zu können. Außerdem werden ein paar interessante Theorien zur Durchführung von Studien aufgestellt. Auf jeden Fall lesenswert.