Wollt ihr das totale Sommerloch?
Unglaublich, was da wieder im Stuttgart-21-Theater abgeht. Der bisher als ach so besonnen geltende Schlichter Heiner Geißler muss nur einmal mit "Wollt ihr den totalen Krieg" den Nazi-Schergen Goebbels zitieren und schon ist die halbe deutsche Medienlandschaft in Aufruhr und macht aus einer Fliege einen Elefanten. Sind wir nicht langsam so weit, dass Politiker auch nach mal doofe NS-Vergleiche ziehen dürfen, ohne gleich zurücktreten zu müssen? Die Leute stehen halt im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit, und ich möchte behaupten dass jeder mal Blödsinn von sich gibt (nur dass es bei den meisten halt keine Konsequenzen hat). Wenigstens knickt Geißler nicht wie die meisten anderen Politiker (und auch wenn das jetzt so klingt, ich mag ihn eigentlich nicht besonders) sofort ein und beendet das Ganze mit Rücktritt und Entschuldigung. Vielleicht können wir uns ja in ein paar Tagen wieder wichtigeren Dingen zuwenden (bitte nicht Stuttgart-21).
EU will Grenzwerte für Lebensmittelimporte aus Japan erhöhen – Aprilscherz?
Mir ist schon klar, heute ist der 1. April und es erreichen alle möglichen Meldungen die Feedreader, die nicht so ganz ernst zu nehmen sind. Diese Meldung wurde von Foodwatch allerdings schon gestern veröffentlicht und das Thema ist eigentlich so gar nicht lustig. Nach dem Artikel gelten nach der Erhöhung der Grenzwerte jetzt höhe Grenzwerte für radioaktive Belastung auf den Import von Lebensmitteln als vor dem Reaktorunglück in Fukushima. Möglich wird das scheinbar durch Gesetze aus dem vergangenen Jahrtausend, die auf Grund der Ereignisse in Tschernobyl erlassen wurden um eine evtl. Unterversorgung der Bevölkerung in Folge eines GAUs zu verhindern. Es sollte praktisch ermöglicht werden, auch Lebensmittel mit erhöhter Strahlenbelastung zu importieren und zu vertreiben, selbst wenn die Verstrahlung höher sein sollte. Das es einen GAU gab, ist zwar richtig - allerdings in Japan und nicht hier in Europa.
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Japan exportiert zwar ohnehin nicht viele Lebensmittel nach Europa und Deutschland, da die hiesigen Grenzwerte jetzt jedoch höher sind als in Japan selbst könnte es für die dortige Wirtschaft interessant sein, Waren die in Japan nicht mehr verkauft werden dürfen nach Europa zu verschiffen... Verkehrte Welt. Hoffen wir, dass es sich dabei um einen Aprilscherz handelt. Beunruhigender ist derzeit wohl noch die evtl. radioaktive Wolke in Deutschland.
Herzlichen Glückwunsch, rüber an Caschy.
Caschy feiert mit seinem Blog stadt-bremerhaven.de den sechsten Bloggeburtstag und ich gratuliere recht herzlich. Und natürlich nehme ich auch am Gewinnspiel teil
. Gibt ein paar feine Sachen, u.a. ein iPad. Und einem geschenkten Gaul ... na ihr wisst schon.
Neues trnd-Projekt: Der Philips Airfryer – und ich bin dabei!
Nach langer Abstinenz kann ich mal wieder bei einem aktuellen Projekt der Plattform trnd mitmachen. Diesmal gibt es zum Ausprobieren den Airfryer von Philips - ganz vereinfacht gesagt eine Fritteuse, die statt mit Fett mit heißer Luft arbeitet. Angeblich soll das zubereitete Essen trotzdem sehr lecker schmecken und dabei natürlich gesünder sein.
Ob das ganze nur heiße Luft der Marketingabteilung bei Philips ist oder tatsächlich funktioniert, erfahrt ihr in den nächsten Tagen und Wochen hier im Blog. Leider muss man das Gerät nach der Testphase wieder zurückgeben (oder vergünstigt kaufen).
Die Post, DHL und Co.
Zu Weihnachten verschicken die Leute viele Pakete. Weiß jeder? Nicht so die Post, zumindest beschlich mich gestern dieses Gefühl, als ich zur Mittagszeit in der hießigen Postfiliale eintraf. Um Wartezeiten zu verhindern hatte ich mich schon vorher im Internet informiert, welche Paketmarken ich für meine beiden Sendungen denn bräuchte, diese online bezahlt, ausgedruckt und auf die beiden Pakete geklebt. Doch das hilft natürlich alles nichts, wenn die Schlange in der ohnehin schon recht großen Filiale bis ca. 10 Meter vor den Eingangsbereich geht (natürlich hat es gerade zu dieser Zeit stark geschneit).
Aber macht ja nichts - dachte ich - ich bin ja Packstation-Kunde und kann meine Pakete einfach dort ablegen. Also mit der Goldcard angemeldet, im GUI-Dialog den Paketversand gewählt. Daraufhin wird man aufgefordert, die Pakete zu scannen. Das funktionierte auch, leider teilte mir die Station dann aber mit, dass sie voll sei - aber warum erst jetzt? Hätte sie nicht schon vorher warnen können? In der Zwischenzeit war natürlich auch die Schlange wieder länger geworden - trotzdem habe ich mich brav eingereiht. Nach etwa 20 Minuten stand ich dann zumindest im Foyer und nicht mehr im Schnee und nach weiteren 40 Minuten kurz vor dem Schalter. Natürlich waren von sechs Schaltern nur drei geöffnet, dafür war aber offensichtlich genug Geld da, auch zwei Security-Mitarbeiter in die Filiale zu stellen. Diese haben aufgepasst, dass Kunden während der Wartezeit nicht auf den Boden stellten - warum auch immer (für Erklärungen waren sie nicht zu haben). Start zusammenreissen muss man sich auch immer bei den Kunden, die trotz der langen Wartezeit dann noch lange Unterhaltungen oder sinnlose Beratungsgespräche anfangen müssen.
Die Aufgabe der Sendungen klappte dann schnell und problemlos. Mir wurde außerdem noch eine weitere Packstation in der Nähe empfohlen, die angeblich größer und deshalb nicht so schnell voll sei. Ob das auch für die Weihnachtszeit gelte, wusste die Postangestellte jedoch nicht.
Auch im Internet scheint die Post bzw. DHL ungeahnten Anfragenstürmen ausgesetzt zu sein. So funktioniert zum Beispiel schon seit Stunden die DHL-Sendungsverfolgung gar nicht mit einer netten Apache-Fehlermeldung, dass die Seite überlastet sei. Dass ich jetzt weiß, dass DHL seine Seiten auf einem Apache betreibt ist im Übrigen eine Sicherheitslücke, aber das nur am Rande (@DHL-Admins: Die Apache-Direktive heißt ServerSignature). Mal sehen, wie lange es dauert, bis die das in den Griff bekommen.
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Neuseeland – Schöne Fotoserie
Merian hat eine beindruckende Fotoserie aus Neuseeland veröffentlicht. Mich fasziniert vor allen Dingen der große Abwechslungsreichtum dieser Insel.
Auf der Suche nach einem neuen Gasanbieter
Momentan bereite ich meinen Umzug vor. Von einer Mietwohnung geht es ins eigene Haus. Da gibt es viel zu planen und zu tun. Vor ein paar Wochen sind nun die Energieleitungen (Strom, Wasser, Gas, Telefon (gut, letzteres ist wohl keine Energie)) in den neuen Keller gelegt worden - endlich habe ich auch meinen eigenen Gaszähler und kann somit selbst bestimmen, bei welchem Gasanbieter ich den Vertrag unterschreibe. Im Mietshaus, in dem ich jetzt wohne, gab es einen zentralen Gasanschluss und Zentralheizung, so dass ich die Kosten einfach anteilig tragen musste. Zuerst wollte ich den Standardanbieter hier in der Region (die n-ergie, gehört zu eon) nehmen, aber dann dachte ich mir, dass man sich ja zumindest mal informieren könnte, was auf dem Gasmarkt zu holen ist, seit man den eigenen Anbieter frei wählen kann.
Also ab zum nächsten Gasanbieter Vergleich im Internet und die eigenen, geschätzten Verbrauchswerte eingeben.
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Auf der nächsten Seite kann man die Auswahl noch etwas einschränken (z.B., wenn man nur Biogastarife sehen möchte) und sieht auch gleich die Ergebnisse. Und tatsächlich, sind einige Anbieter günstiger als mein lokaler Versorger. Entschieden habe ich mich aber noch nicht endgültig. Schließlich muss man auch noch die Vertragsdetails vergleichen. So kann es zum Beispiel von Nachteil sein, wenn man sich gleich für 24 Monate an einen Anbieter bindet, aber nur sechs Monate der Preis garantiert wird. Ich denke, man muss einen guten Mittelwert finden, um wirklich etwas sparen zu können. Sicher ist aber: Vergleichen lohnt sich!
Blogparade: Ich gewinne ein Notebook (vielleicht)
Mit diesem Post nehme ich an der aktuellen Blogparade von caschy teil, der ein Notebook verlost. Er möchte folgende Fragen beantwortet haben:
Von welchem Hersteller ist dein PC / Notebook?
Mein Notebook ist von Dell, ein Latitude D620
Bist du zufrieden mit deinem PC / Notebook
Mit dem Dell-Notebook bin ich sehr zufrieden. Es ist zwar schon knapp vier Jahre alt, dank damals sehr guter Ausstattung kann man aber immernoch perfekt damit arbeiten. Neben dem guten Display und der qualitativen Tastatur (allgemein ist die Verarbeitung bis auf eine Ausnahme, dazu komme ich gleich, sehr gut) hat es mir vor allen Dingen die Möglichkeit angetan, wahlweise einen Zusatzakku oder einen CD-/DVD-Brenner im laufenden Betrieb ein- und auszustecken. Etwas nervig ist die HiFi-Taste, mit der sich WLAN und Bluetooth mechanisch ein und ausschalten lassen. Eigentlich eine super Idee, leider hatte die Taste aber nach ca. 3 Monaten Benutzung einen Wackelkontakt, so dass WLAN auch willkürlich angeht, wenn es eigentlich aus sein sollte. Andersherum (WLAN geht aus, wenn es an sein sollte) ist es zum Glück nicht, sonst hätte ich es wohl auch reparieren lassen.
Wie sieht dein Arbeitsplatz aus (Foto)?
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:
Wieder da
War ein paar Tage im Urlaub, aber ab sofort poste ich wieder. Aber erstmal muss ich schauen, was ich so verpasst habe. Google hat ja zum Beispiel ein nettes neues Feature vorgestellt (wichtige E-Mails automatisch erkennen), die NASA hat ganz viele Weltraumfotos veröffentlicht, Piwik 1.0 ist erschienen und deutsche Autobauer wehren sich gegen superpraktische Austauschbatterien, die Elektroautos endlich mobiler machen würden. Und natürlich noch vieles mehr!
Selbermachen vs. Machenlassen
Wenn man etwas haben will, hat man meistens zwei Möglichkeiten - entweder man macht es selber oder man kauft es bzw. lässt es anfertigen. Was zum Beispiel bei einem Stück Kuchen noch recht einfach gelingt, wird bei größeren oder komplexeren Dingen schon schwieriger. Der neue Fernseher lässt sich nicht schnell aus Einzelteilen aus dem Elektronikladen nebenan zusammen bauen. Noch schwieriger wird es allerdings bei immateriellen Leistungen - also zum Beispiel der neuen Webseite, die man als Gewerbetreibender gerne hätte, zu deren Erschaffung man selbst aber entweder nicht die nötigen Kenntnisse oder nicht genügend Zeit oder beides hat. Hier muss man sich also entscheiden: Eignet man sich die entsprechenden Fähigkeiten an und macht die Arbeit doch selbst oder nimmt man entsprechende Dienstleistungen in Anspruch. Doch nicht nur die Erstellung einer Webseite ist eine Dienstleistung, andere Beispiele wären die Pflege des eigenen Gartens, die Hausaufgabenbetreeung der Kinder oder das Putzen der Wohnung, weil man selbst ja viel zu beschäftigt dazu ist.
Um einen entsprechenden Dienstleister (also Gärtner, Student oder Putzfrau) zu finden, kann man zum Beispiel kleine Zettel an das schwarze Brett des nächsten Supermarktes oder der nächsten Uni heften, eine Anzeige in der Lokalzeitung schalten oder - in der heutigen Zeit des Internets, eine Webseite wie My-Hammer.de nutzen. Das praktische daran: Für den Suchenden ist das Angebot kostenlos, lediglich der Dienstleister oder Handwerker muss einen Teil der Auftragsgebühr abführen. Ein entsprechendes Inserat ist nach der Anmeldung einfach erstellt und meistens melden sich schon nach ein paar Stunden die ersten Interessenten. Man sollte aber schon eher zum letzten Drittel des Angebots warten, bis man die ersten Anbieter kontaktiert und vielleicht auch schon einmal eine Vorselektion trifft. Sicher ist, dass man auf diese Art und Weise sehr einfach an Menschen kommt, die bestimmte Leistungen entgeltlich erbringen wollen, auf die man vorher vermutlich nie gekommen wäre. Außerdem kann man sich viel Geld sparen, indem man nicht einfach den erstbesten Anbieter aus den Gelben Seiten beauftragt, sondern tatsächlich aktiv nach günstigen Alternativen sucht.