Skype geknackt
Mal wieder wurde mit Pauken und Trompeten bewiesen, dass "Security by Obscurity" nicht funktionieren kann. Diesmal bitter erwischt hat es den Internetgiganten Skype, dessen Voice-over-IP-Dienst schon so gut wie jeder Internetnutzer zumindest einmal ausprobiert hat, wenn nicht sogar regelmäßig nutzt. Per Reverse Engineering hat es der Programmierer Jean O'Neil nach eigenen Angaben jetzt geschafft, Nutzdaten aus dem Binärdatenstrom, den Skype produziert, auszulesen. Der Hack sei ihm schon vor Monaten gelungen, leider sei er in den letzten Tagen von Hackern gestohlen worden, so dass jetzt eine Ausnutzung der Lücke wahrscheinlich sei. Skype hat sich bisher nicht geäußert.
Micropayment: Flattr und Kachingle – ein Vergleich
Micropayment - hinter diesem Begriff könnte der Ausweg aus einer Misere (manche nennen sie auch Refinanzierungskrise) stecken, in der sich zahlreiche kleine aber auch sehr große Onlinepublikationen derzeit befinden. Content-bezogene Werbung reicht nicht aus, um große Onlineredaktionen zu finanzieren und ermöglicht auch kleineren Publikationen nicht, größere Margen einzufahren - selbst wenn der eigentliche Inhalt von hoher Qualität ist. Das führt zu Auswüchsen wie beim Time Magazine, das Inhalte online nur noch gegen Bezahlung ausliefern wollte - wohl auch, weil mit dem Onlinegeschäft mittlerweile auch die defizitären, klassischen Papierpublikationen mitgetragen werden müssen.
User wollen alles kostenlos?
Hinter all dem steckt die Grundannahme, dass im Internet immer alles kostenlos sein müsse, weil der durchschnittliche Online-Leser nicht bereit sei, etwas für Inhalte zu bezahlen. Das sehe man ja schon an der Tatsache, dass viele Internetnutzer Werbeblocker einsetzen würden, um den Verlagen und privaten Schreibern auch noch die letzten Einnahmen streitig zu machen. Dass viel mehr die Aufdringlichkeit vieler Werbeformen auf Webseiten das Problem sein könnte, daran denkt man natürlich nicht.
Ich bin mir sicher - viele Benutzer wären bereit, für Inhalte zu bezahlen, wenn sie entsprechende Qualität aufweisen und das Interesse des Lesers befriedigen. Warum bezahlte Inhalte auf Onlinepublikationen bisher keinen Erfolg hatten, hat einen einfachen Grund. Der Leser schreckt vor monatlichen Abogebühren zurück und akzeptiert nicht, Gebühren für eine Gesamtpublikation zu bezahlen, wenn er doch eigentlich nur einen bestimmten Artikel lesen will. Außerdem waren die Bezahlformen in der Vergangenheit oft mehr als abenteuerlich. Wenn man erst Punkte auf ein Guthabenkonto "aufladen" muss, was im schlechtesten Fall auch nur mit Banküberweisung möglich ist, ist die Chance, dass der Aufwand für den interessierten Leser in keinem Verhältnis zum Nutzen, den er aus der Publikation zieht, steht, sehr groß. Er verliert das Interesse und sucht sich Alternativen. Auch der bekannte "Spenden-Button" von PayPal stellt nur eine beschränkt geeignete Maßnahme dar, um mit Inhalten gezielt Geld zu verdienen - viel zu aufwändig ist der Transferprozess, und den Geschäftspraktiken der eBay-Tochter muss man auch nicht unbedingt positiv gegenüber stehen.
Die Lösung: Micropayment-Dienste
[singlepic id=69 w=233 h=61 float=right]Unter Micropayment versteht man die Vergabe von kleinen Summen, zum Beispiel bei Gefallen eines Blogposts oder einer Webseite. Die beiden großen Wettbewerber auf diesem Feld heißen Flattr (von Flatrate, so Gründer Peter Sunde) und Kachingle (vom Klingeln einer alten Registrierkasse und dem Klimpern von Münzen). Beide Dienste verfolgen dasselbe, simple Prinzip. Benutzer, die bereit sind, etwas für guten Content im Netz auszugeben, melden sich beim Dienst an. Anschließend transferieren sie Geld zum Beispiel via Kreditkarte, Überweisung oder PayPal auf das Benutzerkonto und legen fest, wie viel Geld im Monat für qualitativ hochwertige Inhalte ausgegeben werden soll.
[singlepic id=70 w=229 h=79 float=left]Betreiber von Onlinepublikationen melden sich ebenfalls an und statten ihre Beiträge mit Buttons des jeweiligen Anbieters aus. So haben die Benutzer die Möglichkeit, einen bestimmten Beitrag, den sie für besonders interessant oder hilfreich halten, zu unterstützen. Abgerechnet wird am Ende des Monats. Der Geldbetrag, den der Benutzer pro Monat "spenden" will, wird durch die Anzahl an Klicks geteilt, die er auf den Spenden-Buttons getätigt hat. Das Ergebnis dieser Division ist der Betrag, den der Blog- oder Webseitenbetreiber dann für diesen User gutgeschrieben bekommt - abzüglich einer Provision für den Diensteanbieter. Ein Beispiel: Der Benutzer möchte 20 Euro im Monat verteilen und findet 15 Beiträge gut. Dann erhält jeder Blogbetreiber 1,3 Euro (Provision vernachlässigt). Es könnte sich also lohnen. Ein paar Berechnungsbeispiele hat roberbasic.de zusammen gefasst.
Flattr und Kachingle - die Unterschiede
Das Konzept hinter den beiden großen Diensten für Micropayment ist ähnlich. Benutzer legen fest, wie viel Geld sie monatlich ausgeben wollen. Dieser Betrag wird dann auf alle Klicks auf Spenden-Buttons verteilt, die sie im Monat gedrückt haben. Von der Auszahlung behalten sich die Dienste dann noch einen kleinen Teil als Provision ein. Der große Unterschied: Flattr unterstützt einzelne Beiträge, Kachingle eine Publikation im Ganzen. Ansonsten sind sich beide Dienste sehr ähnlich. Mir persönlich gefällt das Konzept und auch die Umsetzung von Flattr ein wenig besser, da ich der Meinung bin, dass es mehr Sinn macht, einzelne Beiträge - gerade eines Blogs - zu unterstützen als das Gesamtwerk. Außerdem unterscheiden sich die Buttons maßgeblich. Bei Flattr wurde ein ganz gewöhnlicher "Knopf" realisiert, bei Kachingle wirkt das "Medaillon" eher wie ein kleiner Banner - was allerdings auch die Möglichkeit bietet, etwas Text unterzubringen und auf den Sinn und Zweck hinzuweisen. Von Flattr muss man schon gehört haben, um den Hintergrund des Buttons zu erkennen.
Risiko und Fazit
Das große Risiko, dass beide Dienste noch nicht überwunden haben, ist die Akzeptanz von den Benutzern. Um wirklich erfolgreich zu sein, müsste es sehr viele Nutzer geben, die bereit sind, Geld für Inhalte auszugeben. Beide Dienste haben inzwischen Nutzerzahlen im fünfstelligen Bereich - das ist nicht schlecht, aber auch noch nicht ausreichend. Ohne eine entsprechend große Nutzerschaft aber sind beide Dienste aber speziell für kleinere Blogs noch nicht so interessant, weil sich die Einnahmen doch stark in Grenzen halten dürften. Aber einige große und prominente Publikationen sind schon auf den Zug aufgesprungen. So nutzen beispielsweise die taz, der BILDblog und Netzpolitik.org Flattr. Aber auch Kachingle konnte schon einige Betreiber überzeugen.
Kostenlose Aufkleber gegen Briefkasten-Spam
Bei kaufda.de kann man sich derzeit zwei kostenlose Aufkleber bestellen, die man sich auf den Briefkasten kleben kann, wenn man keine Prospekte eingeworfen haben möchte. Laut kaufda.de erreichen jeden Deutschen im Jahr über 33 Kilogramm Papiermüll über den Briefkasten. Die Webseite hatte damals auch die Blog-Baumpflanz-Aktion gestartet.
Dienstagabend – Pro7 oder RTL
Ab nächster Woche fällt die Entscheidung, was man sich am Dienstagabend im Fernsehen antun kann, deutlich schwerer. Früher war es einfach. Einzig RTL konnte mit CSI: Miami, anschließend Dr. House und danach Monk und vielleicht noch Law & Order wirklich überzeugen. Als Pro7 dann vor einiger Zeit begonnen hat, die neuen Folgen der Simpsons parallel zu CSI: Miami auszustrahlen, wurde es schon schwieriger. Ab nächster Woche laufen am Dienstag ab 20:15 auf Pro7 aber ebenfalls einige gute Formate an, die RTL auf jeden Fall das Wasser reichen können: Die Simpsons, dann Two and a Half Men (kenne ich noch nicht, soll aber wohl ganz gut sein), Scrubs und danach TV Total. Das wird nicht einfach, fürchte ich
.
Und nein, ich werde nicht anfangen, mir Serien aufzunehmen. Man kommt ja doch nicht dazu sich das irgendwann mal anzuschauen.
Pizzatest #1: Dr.Oetker Tradizionale Thunfisch
Zum ersten Pizzaabend im Rahmen des trnd-Projekts haben wir uns für die beiden Sorten Thunfisch und Speciale entschieden. Hier zunächst unsere Meinung zur Thunfisch-Pizza.
Die Pizzen der Traditionale-Produktserie sind ganz normal in dünne Pappschachteln verpackt und von einer Plastikfolie umgeben. Beide lassen sich einfach öffnen, ohne der Pizza größere Schäden zuzufügen. Beim ersten Anblick der Pizza überrascht die ungleichmäßige Form (Fertigpizzen aus der Fabrik sehen sonst ja immer sehr einheitlich aus) und der üppige Belag.
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Besonders lecker sehen hier schon die vielen roten Zwiebeln aus, die einfach auf eine gute Thunfischpizza gehören. Weniger meinem Geschmack entsprechen die schwarzen Oliven, aber die kann man zum Glück einfach entfernen
. Danach ging es ab in den Backofen, allerdings ohne Vorheizen. Die Pizza war dann so nach neun Minuten fertig, es roch auch schon sehr lecker.
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Der Boden ist mit Messer und Gabel relativ schwer zu schneiden, so dass ich mich schnell dafür entschieden habe, die Pizza zu achteln und mit der Hand zu essen. Ist eh gemütlicher und macht mehr Spaß
. Geschmacklich ist die Tradizionale Thunfisch sehr lecker. Die Zutaten schmecken trotzdem sie schon eingefrohren waren sehr frisch und intensiv und auch die Konsistenz überzeugt (nicht zu weich, nicht zu hart). Besonders der Rand ist auch wirklich lecker. Hier haben TK-Pizzen ja oft das Problem, dass der Rand zu hart oder weich ist.
Gesamteindruck: Sehr lecker, werde ich auf jeden Fall mal wieder essen
.
Neues trnd-Projekt: Persil Hygiene Spueler
Wir (besser gesagt mein Mann) ist beim neuen trnd-Projekt "Hygiene Spüler von Persil" dabei und wird hier darüber berichten. Das Produkt ist als Ergänzung zum normalen Vollwaschmittel gedacht, dass laut Persil erst ab 60° sicher Bakterien und Keime beseitigt. Nun ist es aber so, dass man viele Wäschestücke nicht bei dieser hohen Wassertemperatur waschen darf. Und genau hier kommt Persil Hygiene Spüler (entschuldigt das Deppenleerzeichen, das hat Persil verbockt) zum Einsatz. Diesen kann man einfach mit ins Weichspüler-Fach der Waschmaschine kippen und dann sorgt er dafür, dass 99,99 % der speziellen Bakterien und Keime erledigt werden.
Nach alter trnd-Tradition stelle ich erstmal ein paar Bilder vom Auspacken und ersten Begutachten online. Weitere Berichte zur tatsächlichen Verwendung des Persil Hygiene Spülers folgen.
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In GMail alle Mails als gelesen markieren
Vor kurzem habe ich eines meiner POP3-Postfächer zu meinem Gmail-Account hinzugefügt, in dem noch sehr viele Mails gelagert waren. Dies resultierte in über 3000 ungelesene E-Mails in meinem Gmail-Postfach. Das ist natürlich etwas unschön, da es immer so aussieht, als hätte man neue Mails. Will man jetzt nicht Seite für Seite durchklicken, und alle Einträge manuell als gelesen markieren, hilft ein Filter. Ein in das Feld "Mit diesen Worten" den Wert is:unread eintragen und auf der nächsten Seite "Als gelesen markieren" markieren - fertig!
Unpraktisch: Die fehlende Wandhalterung
Ein Grund, warum ich die Oral-B Professional Care 500 noch immer nicht täglich verwende, ist die fehlende Wandhalterung. Die Steckdosen in meinem Badezimmer sind so platziert, dass es unmöglich ist, die Ladestation der elektrischen Zahnbürste eingesteckt oder zumindest in der Nähe der Steckdose zu lassen. Ich müsste also regelmäßig vor dem Zähneputzen die Ladestation samt Gerät einstecken, um nicht ständig mit leerem Akku dazustehen. Oder noch schlimmer, die Zahnbürste samt Ladestation in einem anderen Raum stehen haben - da ist es mir dann erst recht zu blöd. Warum nur verfügt die Kinderzahnbürste über eine entsprechende Halterung, die Oral-B Professional Care 500 aber nicht? Ich denke das ist ein relativ normaler Wunsch, wenn man nicht genug Ablagefläche im Badezimmer in direkter Nähe zu einer Steckdose hat.
Google Buzz abschalten
Gmail / Googlemail User wurden gestern mit einer Überraschung beim Einloggen konfrontiert: Ab sofort sei ihr Konto mit Google Buzz verknüpft, der neuen Twitter- und Facebook-Konkurrenz aus Mountain View. Ich finde das mehr als ärgerlich. Meine E-Mails gehen niemanden etwas an, sie sind so privat wie meine Telefongespräche oder mein sonstiger Schriftverkehr. Natürlich haben durch Google Buzz andere Nutzer nicht automatisch Zugriff auf meine Mails, aber sie können zumindest in vielen Fällen sehen, mit welchen Menschen ich häufig in Kontakt stehe. Der Business Insider beschreibt einige Konstellationen, die gar nicht unrealistisch sind und viele Nutzer treffen werden - die meisten wahrscheinlich völlig unwissend, weil sich sich nicht für das neue Buzz-Icon in ihrem Gmail-Menü interessieren. Ich will jar gar nicht sagen, dass Buzz unpraktisch ist oder sonstwas - ich bin nur der Meinung, dass eine automatische Aktivierung innerhalb meines Mailaccounts absolut unpassend ist. Ich möchte selbst entscheiden können, was ich preisgebe und was nicht und meine Entscheidung, wem ich folge, soll nicht von der Häufigkeit meiner E-Mail-Kontakte abhängen. Twitter und Facebook machen das deutlich besser.
Zum Glück lässt sich Google Buzz aber noch ohne Probleme deaktivieren. In der Fußzeile findet man den Link Buzz deaktivieren bzw. Turn off Buzz - danach ist erst mal Schluss. Vielleicht entscheidet sich Google ja noch dazu, Buzz auch außerhalb meines Mail-Accounts anzubieten. Dann werde ich es sicher nochmal ausprobieren.
Neues trnd-Projekt Oral-B Volks-Zahnbuerste
Na gut, so ganz neu ist es nicht mehr (habe die Zahnbürste von trnd schon vor fast zwei Wochen erhalten), aber ich hatte bisher noch keine Zeit, hier darüber zu berichten. Diesmal teste ich also eine elektrische Zahnbürste von Oral-B, genauer gesagt die Professional Care 500. Laut Beschreibung handelt es sich hier um eine Limited Edition, ich bin mir aber nicht sicher, was diese auszeichnet. Damit kein Neid aufkommt, haben wir außerdem eine elektrische Zahnbürste für Kinder, die AdvancePower Kids mit lustigen Aufdrucken erhalten, die mein Sohn gerade ausprobiert.
Die Zahnbürsten werden im Rahmen einer Volks-Werbeaktion in Kooperation mit Bild vermarktet. Da ich der Bildzeitung und den Volks-Aktionen eher kritisch gegenüberstehe, werde ich auf diesen Zusatz der Bezeichnung in den zukünftigen Beiträgen zu den Zahnbürsten verzichten.
Laut Beschreibung entfernt die elektrische Zahnbürste 2-mal mehr Plaque als eine herkömmliche Handzahnbürste. Dies wird durch Seitwärts- und Vor- und Rückbewegungen des Bürstenkopfes erreicht. Na da bin ich mal gespannt. Die Kinderbürste soll die Kinder zum mindestens zweiminütigem Putzen motivieren (z.B. durch Soundeffekte). Da wir bisher keine Probleme mit dem Zähneputzen hatten, werde ich dann aber schlecht beurteilen können, ob sich dieses Versprechen bewahrheitet.
Nachfolgend schon mal ein paar Bilder vom Auspacken und ersten Begutachten:
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Und eine alternative Verwendungsmöglichkeit wurde auch schon ausgemacht
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