xbox 360 s auch in silber
Die neue xbox 360 (slim) wird es offiziell auch in der Farbe silber geben, im Rahmen einer Halo-Special-Edition - in limitierter Auflage. Der Preis soll bei knapp 330 Euro liegen, wie dreisechzig.net meldet. Dem Bundle liegen dann natürlich auch das Spiel und zwei Controller bei. Die Sounds bei Drücken einiger Knöpfe an der Konsole werden modifiziert, ansonsten ist die Technik zur normalen Version identisch. Der Verkaufsstart ist der 14. September.
Hochpreispolitik von Activision Blizzard gescheitert
Tja, das war wohl nichts. Der Publisher Activision Blizzard ist mit seiner Hochpreispolitik beim Spiel Starcraft 2, das sich anstellt, einige Verkaufsrekorde zu brechen, gnadenlos gescheitert. Starcraft 2 hätte bei uns in Deutschland eigentlich für ca. 60 Euro in den Läden stehen sollen, aber schon jetzt bieten einige Händler das Spiel für unter 40 Euro - inzwischen auch einige große Ketten wie Saturn oder Amazon. Wie lächerlich diese Preise sind zeigt ja immer wieder das europäische Ausland - dort erhält man Titel, die hier weiter über 40 Euro kosten, meistens schon für knapp 30 Euro.
Monkey Island 2: Special Edition (+ Monkey Island 1 geschenkt!)
Nur am Rande: Bald gibt es die Neuauflage von Monkey Island 2 bei Steam - und das beste daran: Erwirbt man diese, schenkt Steam einem die Neuedition von Monkey Island 1. Und ungefähr 10 Euro sind die beiden Spiele locker wert. An den Special Editions wurden alle Grafiken und Sounds überarbeitet, Sprachausgabe eingefügt, Rätsel verbessert und vieles mehr. An manchen Stellen ist das Spiel gar nicht wieder zu erkennen und trotzdem hat man es geschafft, den Charme der alten Version zu erhalten.
Hier noch ein Vergleichs-Screenshot. Erst alt (VGA 1992) , dann neu (HD heute):
Die neue Xbox 360
Vor ein paar Tagen hat Microsoft die neue Xbox 360 vorgestellt. Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, mir eine solche Konsole zu kaufen, und das könnte mit der Veröffentlichung der neuen Variante (die zwar kleiner ist, offiziell aber nicht als "slim" bezeichnet wird, wie sonst bei derartigen Geräten üblich) endlich Realität werden. In den USA ist sie schon zu haben, in Europa erst ab dem 16. Juli. Warum so spät, werden sich einige fragen. Das Problem ist die Logistik in Europa. Boris Schneider (übrigens der Herr, der damals Monkey Island ins Deutsche übersetzt hat) hat auf seinem Blog eine Erklärung abgegeben:
Ein kleines Beispiel ist der Media Markt. Im Gegensatz zu anderen Elektronik-Fachmärkten oder Warenhausketten hat Media Markt kein Zentrallager und keine internen Lager. Das heißt, ein Hersteller muß jeden Media Markt direkt beliefern. Das ist in Europa relativ einmalig. Ware, die am gleichen Tag in allen Media Markt Fillialen (aber auch in anderen Geschäften) verfügbar sein soll, muß also durch eine besondere Logistik laufen. Desweiteren gibt es ein großes Xbox Zentrallager in Europa das viele Länder beliefert, alle ebenfalls mit anderen Lieferzeiten. Zu guter Letzt gibt es mehrere Varianten der Xbox 360 die auf die unterschiedlichen Strom-Anschlüsse vorbereitet sein müssen. Netzstecker in England sind ganz anders als in Frankreich, etc. – in USA hingegen sind einfach alle Konsolen gleich. Das uns dutzende weiterer solcher Kleinigkeiten führen manchmal zu längeren Lieferzeiten. Und da die neue Xbox 360 lange geheim gehalten wurde, konnte in Europa nicht gleich am Dienstag mit der Auslieferung begonnen werden, sondern erstmal die europaweite Logistikkette aufgebaut werden.
Boris ist Produktmanager für die Xbox und berichtet regelmäßig über neue Entwicklungen bei Microsoft - das ist auch für Nicht-Spieler ab und an interessant. In seinem Blog beantwortet er auch zahlreiche Fragen, und mögen sie noch so unterbelichtet sein. Mir würde dafür die Geduld fehlen.
Aber eigentlich wollte ich ja etwas über die neue Box schreiben. Sie ist voll kompatibel zur alten Version (es laufen also weiterhin alle Spiele und auch die meiste Zusatz-Hardware), ist kleiner und hübscher, verbraucht weniger Strom und ist viel leiser. Das mit dem Energieverbrauch wäre es aber ohnehin nicht mehr so wichtig, ich habe nämlich vor ein paar Tage nach langem Zaudern endlich den Anbieter gewechselt, der mich und damit auch meine zukünftige Xbox mit Strom versorgt. Bin immer davor zurück geschreckt, aber letztendlich war das doch ganz einfach. Aber das nur am Rande (vor ein paar Tagen hatte ich ja schon etwas zum Thema Energiesparen geschrieben)
. Außerdem beinhaltet sie ein W-LAN-Modul und einen Direktanschluss für Kinect von Microsoft. Die Festplatte ist jetzt 250 GByte groß und die UVP liegt bei 249 Euro - also ungefähr so wie die alte, wobei die aktuell fast verschleudert wird, siehe z.B. dieses Bundle (aktuell ausverkauft, bei Amazon bis vor ein paar Tagen für 209 Euro).
Interessant wäre die Xbox 360 für mich auch als Mediaplayer bzw. Mediacenter. Offiziell kann sie zwar nur WMV-Dateien abspielen, aber zum Beispiel via TVersity lassen sich wohl beliebige Inhalte auf das Gerät streamen. Aber das müsste ich dann erst ausprobieren. Und jetzt warte ich erst mal ab, vielleicht habe ich ja beim Gameswelt Xbox-Gewinnspiel gewonnen
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Waermeentwicklung Fujitsu Amilo Pi3660
Habe mich heute mal mit der Wärmeentwicklung des Fujitsu Amilo Pi3660 (trnd-Projekt) beschäftigt. Die ist ja insbesondere bei Notebooks wegen der schlanken Bauweise (na gut, das trifft auf das Amilo-Notebook nicht unbedingt zu) relativ wichtig. Es sollte wenn möglich keine Wärmestaus geben, aber auch die Lüfter sollten nicht zu laut werden. Ich finde, das Notebook hat diese Aufgabe sehr gut geleistet. Um ein wenig Last auf der Hardware zu erzeugen, habe ich eine halbe Stunde GTA4 mit sehr hohen Details gespielt - gerade so dass es nicht ruckelt. Nach einer Weile hat man gehört, dass der Lüfter, der sonst so gut wie gar nicht zu hören ist, angefangen hat etwas schneller zu drehen. Aber auch nur so, dass man es kaum gehört hat - also wie es sein sollte.
Natürlich wollte ich es auch noch genau wissen und habe die Freeware SpeedFan installiert, um die Drehgeschwindigkeit und die Temperatur von CPU und GPU (Grafikkarte) auszulesen. Ersteres (Drehgeschwindigkeit der Lüfter) konnte leider nicht gelesen werden (Treiberabhängig), aber die Temperatur der beiden Komponenten schon. Diese befindet sich im Normalbetrieb bei 42°C bei der Grafikkarte und bei 32°C bei der CPU - völlig normale Werte also. Nach dem Spiel (10 Minuten) waren die Temperaturen auf 57°C (HD) und 50°C gestiegen (CPU). Das ist sehr gut und ich finde es super, dass der Lüfter qualitativ hochwertig und deswegen nicht laut ist.
Hier sieht man schön die Wärmeentwicklung während des Spielens.
Skalierung
Da ich auch mal ältere Spiel spiele und das Amilo-Notebook des trnd-Projekts ja als Ersatz des normalen Arbeitsplatz-PCs dienen soll, ist für mich wichtig, wie gut das Display des Notebooks skalieren kann. Für alle die nicht wissen, was das ist, eine kurze Erklräung: TFT-Displays haben eine feste Auflösung, das heißt, eine festgelegte Anzahl an horizontalen und vertikalen Bildpunkten, aus denen das Bild zusammen gesetzt wird (beim Amilo sind das 1680x945) - die so genannten Pixel. Das Bild sieht nur optimal aus, wenn die Bildquelle das Display mit genau dieser Auflösung versorgt. Ihr könnt das ganz einfach testen, in dem ihr unter Windows einmal die Auflösung verändert. Die Bildgröße verändert sich, aber auch die Bildqualität - das Bild verliert an Schärfe.
Bei aktuellen Anwendungen und spielen ist das meistens kein Problem, sie bieten eine Vielzahl an Auflösungen an, so dass das generierte Bild perfekt auf das Displays ausgerichtet werden kann. Anders ist das aber zum Beispiel bei alten spielen. Früher (also im letzten Jahrtausend) waren die Bildschirmauflösungen noch wesentlich geringer (z.B. 640x480 Bildpunkte), weil noch nicht so viel Rechenkapazität zur Verfügung stand wie heute. Das führt dazu, dass diese alten Anwendungen auf den heutigen großen Displays entweder winzig aussehen, oder hochskaliert werden müssen. Dies Hochskalierung funktioniert normalerweise so, dass einfach Bildpunkte verdoppelt oder vervielfacht werden, um mehr Bildpunkte des Displays zu belegen. Gleichzeitig führt dieser Prozess aber auch dazu, dass die Bildqualität abnimmt (das ist das gleiche, wie wenn man ein normales Foto auf dem Rechner immer mehr vergrößert - es verpixelt zusehens). Es gibt und gab viele Displays, auf denen hochskalierte Bilder schrecklich aussahen, weil das Panel nicht genug Rechenkapazität für diese Hochrechnung hatte.
Auf dem Amilo-Notebook ist das glücklicherweise nicht so. Zwar belegen niedrig aufgelöste Anwendungen nicht das komplette Displays (evtl. kann man das einstellen, aber das entsprechende Setting habe ich noch nicht gefunden), aber die Hochskalierung funktioniert super. Ich war erstaunt, wie scharf und qualtitativ hochwertig es das Display schafft, alte Spieleklassiker darzustellen. Da habe ich schon wesentlich Schlimmeres gesehen. Einem weiteren Genuss dieser Spiele steht also auch auf dem Hightech-Notebook nichts im Wege! Hilfreich ist das übrigens auch beim Schauen von DVDs, denn auch deren Bild muss hochskaliert werden.
In der Galerie findet ihr einige Fotos, die zeigen, wie gut die Skalierung auf dem Notebook funktioniert.
Patrimonium ist fertig!
Schon vor einigen Jahren habe ich das damals veröffentlichte Kapitel von Patrimonium gespielt und war hellauf begeistert. Das Spiel ist ein so genanntes Fanadventure, also von Privatleuten in ihrer Freizeit erstellt und dafür echt ausgereift und unterhaltsam. Und jetzt ist das ganze Spiel erschienen, ebenfalls pünktlich zu Weihnachten. Ich lade es gerade runter und bin schon sehr gespannt, wie es geworden ist.
Tex Murphy kostenlos
Alteingesessene Gamer werden sich vielleicht noch an die Tex-Murphy-Reihe erinnern. Die ersten beiden Teile gibt es jetzt bei einem meiner Lieblings-Gamestores gog.com kostenlos zum Download, als Weihnachtsgeschenk sozusagen. Ein feiner Zug, wie ich finde. Heruntergeladen habe ich es schon, zum Spielen fehlt mir aber leider die Zeit.
Globalisierung, oder wie ich GTA4 erwarb
Vor ziemlich genau einem Jahr ist ja die aktuelle Ausgabe von GTA, also der vierte Teil, erschienen. Beinahe hätte ich es mir damals schon gekauft, aber mein zu dieser Zeit zu langsamer Rechner und die vielen Berichte über das verbuggte Spiel haben mich davon abgehalten. Jetzt, ein Jahr später, bin ich im Rahmen des trnd-Notebook-Tests wieder auf die Idee gekommen, da GTA4 ja relativ viele Systemressourcen benötigt und man das Amilo-Notebook damit schön ausreizen könnte. Da das Spiel hierzulande noch 20 Euro kostet, habe ich mich in einigen englischen Shops umgesehen. Dort ist es zwar günstiger, aber überall ausverkauft. Über eBay bin ich dann schließlich auf einem indischen Verkäufer gestoßen, der GTA4 im Original und in Multilanguage für knapp 10 Euro angeboten hat.
Ob des geringen Verlusts, falls das Päckchen auf der langen Reise von Indien verloren geht habe ich dann einfach mal bestellt und per PayPal bezahlt. Knapp zwei Wochen später kam es dann gestern auch tatsächlich an. Zu meiner Freude war es tatsächlich eine Originalversion mit allen Packungsinhalten, die sich auch problemlos installieren und aktivieren ließ. Nur Spielen konnte ich auf Grund der vielen Bugs noch nicht. Erst musste ich mir einen Account im Rockstar Social Club zulegen, obwohl das angeblich gar nicht nötig sein sollte. Dann war das Spiel der Meinung, dass es nicht mehr installiert wäre, also musste ich die mehr als einstündige Installation wiederholen. Anschließend war sogar der erste Screen zu sehen, stürzte dann aber wieder mit einem Windows-Fehler ab. Jetzt passiert gar nichts mehr, wenn ich starten möchte. Na super
Und auch wenn die Bestellung aus Indien gut geklappt hat und die Version sehr günstig war, werde ich solche Bestellungen wohl eher nicht wiederholen - der Umwelt zuliebe. Es ist einfach unverhältnismäßig, Spiele aus Indien zu importieren, wenn man es auch im lokalen Handel erwerben kann ohne Kerosin in die Luft zu blasen.
Notebook-Spieletest #1: Left4Dead 2
Habe gestern mal anfangen, ein bisschen die Spieletauglichkeit des Notebooks zu untersuchen. Dass die Grafikkarte eine recht gute Figur macht, haben ja meine Benchmarks schon gezeigt. Auch typografix hat mit einigen Grafiktests in seinem Blog festgestellt, dass die Leistung sehr gut ist.
Den Anfang der Spieletests macht die Demo von Left4Dead 2, die ich mir per Steam heruntergeladen habe. Das Spiel ist zwar grafisch nicht mehr ganz Up2Date, macht aber doch einen ganz guten Eindruck. Ergebnis: Spiel läuft perfekt, auch auf relativ qualitativ hochwertigen Einstellungen (also hohe Kantenglättung, etc.). Um mal einen Eindruck zu vermitteln, habe ich beim Spielen mitgefilmt. Natürlich hätte ich das auch per Screencapture mitschneiden können, aber ich denke so erhält man einen besseren Eindruck davon, wie so ein Spiel auf dem großen Notebook wirkt.
Als nächstes probiere ich dann Spiele wie Crysis und GTA4 aus, die sehr grafik- bzw. rechenintensiv sind. Gerade bei GTA4 könnte der Prozessor ein Engpass sein, allerdings ist dafür die Ausstattung mit Arbeitsspeicher sehr gut. Ich bin gespannt.