Einmal ist Keinmal! Das Medienblog

19Aug/100

Discount24 macht die Pforten dicht

Wie die Otto Group bekannt gegeben hat, wird sie die beiden Verkaufsplattformen Discount24 und Yalook in Kürze schließen, da es diese nicht geschafft hätten, Gewinn zu erwirtschaften. Zumindest Discount24 hatte ich immer in guter Erinnerung als gute Quelle für günstige Büro-Komplett-PCs. Fehlen wird nach der Schließung natürlich nichts, gibt ja tausende vergleichbare Shops.

6Aug/100

Google und die Netzneutralität – Update

Netztneutralität - das bedeutet, kurz umschrieben, dass alle Daten im Internet mit der gleichen Berechtigung, mit der gleichen Priorität ausgeliefert werden. Ganz egal ob Big Player wie YouTube oder die kleine Seite des lokalen Anglervereins - bisher hatten alle Pakete das gleiche Recht. Wuchs der Datenverkehr und damit die Wartezeiten an, galt das für alle, für Groß und Klein. Und genau an diesem Prinzip will Google jetzt schrauben. Berichten zufolge stehen Verhandlungen mit Verizon (gigantischer amerikanischer Infrastrukturkonzern) kurz vor dem Abschluss, die Google gegen entsprechende Bezahlung eine Höherpriorisierung der eigenen Dienste zusichern. Das heißt, wenn es knapp wird mit der Bandbreite, werden Google-Angebote trotzdem schneller ausgeliefert als die der Konkurrenz. Die Ironie daran ist, dass aus dem Gedanken der Gleichheit (alle haben die gleichen Chancen) Millionen von Start-Ups entstanden, darunter Google und Youtube. Den Netzbetreibern läge natürlich viel an einer entsprechenden Bezahlung, weil sie ihre Netze auf Grund der immer weiter steigenenden Datenraten (die Statistiken zufolge übrigens zu über 90% von Videoseiten sowie Tauschbörsen verursacht werden) natürlich auch ihre Netze immer weiter ausbauen müssen. Und auch wenn sich US-Präsident Obama noch vor kurzem für die Netzneutralität ausgesprochen hat - durch das Verhalten von Google ist sie in arge Bedrängnis geraten. Die Verlierer sind klar: Kleinere Unternehmen und Privatleute, die sich keine entsprechende Priorisierung ihrer Angebote leisten können. Außerdem steigt die Gefahr, dass immer mehr Angebote im Netz kostenpflichtig werden - der Verbraucher ist also auch direkt betroffen.

Update: Wie BasicThinking berichtet, haben Google und Verizon entgegen der Darstellung von SPON eine Vereinbarung FÜR die strikte Einhaltung der Netzneutralität getroffen - gute Neuigkeiten!

5Aug/100

Google Wave tot

Wie Google bekannt gab, wird Google Wave nicht mehr weiter entwickelt. Irgendwie war es wohl seiner Zeit voraus, ich selbst habe auch nie richtig Zugang zu diesem Tool gefunden. Dafür war es einfach nicht intuitiv genug und viel zu wenig Menschen haben es auch genutzt. Trotzdem: Der Ansatz wr intuitiv und wir werden mit Sicherheit weitere Versuche erleben, das in die Jahre gekommene herkömmliche Messaging per E-Mail, Twitter und Co. zu reformieren.

5Aug/100

Jailbreaken ganz einfach per Websiteaufruf – Apples Ernst?

Ich weiß, das Thema ist schon wieder ein paar Tage alt - trotzdem möchte ich noch was dazu schreiben. Aktuelle iPhones und iPod-Touchs lassen sich ganz ganz einfach jailbreaken, indem man einfach die Webseite jailbreakme.com ansurft. Das klingt erstmal super und hilfreich - ich frage mich aber, warum sich so gut wie niemand Gedanken darum macht, wie unsicher Apples Betriebssystem ios eigentlich sein muss, wenn sich so einfach jegliche Sicherungsmaßnahmen umgehen lassen? Ich meine, die Qualitätssicherung ist bestimmt etwas, in das Apple viel Geld steckt - und doch ist das niemandem aufgefallen? Was ist nur aus Apple geworden, der Firma, von der es früher hieß, deren Betriebssysteme hätten keine Sicherheitslücken?

4Aug/100

Anzahl der Feedleser ermitteln (ohne Feedburner)

Persönlich versuche ich, die Anzahl extern eingebundener Dienste in diesen Blog so gering wie möglich zu halten. Und so ist das auch bei hiesigem RSS-Feed, bei dem ich auf die Verwendung von Googles Feedburner verzichte. Trotzdem interessiert es mich natürlich, wie viele Leser ich so habe, die nur über den Feed zugreifen (bei Blogs ist diese Zahl ja meist interessanter als die Zahl der Seitenaufrufe). Hier kommt das kleine aber feine Wordpress-Plugin FeedStats zum Einsatz. Dieses erstellt direkt in der WP-Admin Statistiken zum Blog-Feed und ermittelt aus der durchschnittlichen Zugriffszahl die Anzahl an Feedlesern. Das ist natürlich nicht hunterprozentig genau, dürfte aber in etwa hinkommen (wenn täglich n Benutzer auf /feed zugreifen, liegt die Zahl an Abonenten vermutlich in der Nähe von n). Des Weiteren gibt es dann Tages- und Gesamtstatistiken.

3Aug/102

Webserver-Sicherheit überprüfen mit GoogleDiggity

[singlepic id=89 w=200 h=163 float=right]Ist mein Webserver sicher? Das fragt sich wohl jeder Betreiber einer Webseite oder eines Blogs von Zeit zu Zeit, zumindest wenn man nicht nur Webspace gemietet hat sondern tatsächlich auch den Server als solchen selbst betreibt. Es gibt da tausende Dinge zu beachten und man kann wirklich viel Zeit investieren. Ein wirklich nützliches Windows-Tool, das diverse Sicherheitslücken von außen überprüft, hat jetzt das Google Hacking Diggity Project veröffentlicht. Grundsätzlich wird dafür eine relativ alte Methode reaktiviert, das so genannte und früher populäre Google Hacking, also das finden von Sicherheitslücken über Google. Durch Änderungen an der SOAP-API und an den Nutzungsbedingungen hatte Google dieses eigentlich unterbunden, aber unter anderem durch eine Beschränkung der Anfragen auf maximal 64 Resultate ist jetzt eine entsprechende Verwendung wieder möglich.

Das veröffentlichte Kommandozeilen-Tool hört auf den Namen GoogleDiggity und muss vor der Benutzung heruntergeladen werden und in einen Ordner entpackt werden. Anschließend muss man es über die Kommandozeile aufrufen. Nachfolgend ein paar Beispielaufrufe (ein Aufruf ohne Parameter bringt eine kleine Hilfe zum Vorschein):

Prüfen auf alle bekannten Suchstrings, mit Hilfe der mitgelieferten "Google Hack Query Files":

GoogleDiggity.exe -f "GHDB and FSDB - All.txt" -d einmalistkeinmal.de

Man kann aber natürlich nicht nur seine eigene Webpräsenz überprüfen, sondern zum Beispiel auch andere Server finden, die bestimmte Fehlermeldungen ausspucken und damit evtl. auf bestimmte Sicherheitslücken schließen lassen. Das sieht dann zum Beispiel so aus:

D:\Program Files\googledigity>GoogleDiggity.exe -f "Error Messages.txt"

GoogleDiggity - Version 0.1
Stach & Liu, LLC - http://www.stachliu.com

Google it's time to get Digity with it...
Writing Ouput to: output.txt
Started: 03.08.2010 12:14:30

Queries loaded from file Error Messages.txt

GoogleDigity searching FSDB;;Error Messages;;intitle:"the page cannot be found" inetmgr on domain

Using the query - FSDB;;Error Messages;;intitle:"the page cannot be found" inetmgr
GoogleDigity found about 104 results.

http://www.camelia.com/_downloads/screensaver%2520Projector
http://www.polar-heartrate-monitors.com/
http://stackoverflow.com/questions/467188/why-would-an-aspx-file-return-404-the-page-cannot-be-found
https://neasos.cnet.navy.mil/cgi-bin/loginwban.cfm
http://imar.spaanjaars.com/254/why-do-i-receive-a-the-page-cannot-be-found-error-with-aspnet-on-windows-server-2003
http://www.aidsresponsibility.org/africa/africaphotos.cfm
http://webarchive.nationalarchives.gov.uk/20100202100434/euromedbarcelona.org/home_en
http://www.epsrc.ac.uk/Pages/Custom404.aspx
http://www.barrowbc.gov.uk/default.aspx%3Fpage%3D100
http://www.reelworld.ca/news/newsItem.cfm%3Fcms_news_id%3D55
http://www.wcbcf.ca/winnipeg08.php
(usw...)

Die Ergebnisse schreibt GoogleDiggity dann in eine Datei namens output.txt, die sich am besten in einem Tabellenverarbeitungsprogramm betrachten lässt.

Definitiv ein nützliches Tool, das aber natürlich auch zum Missbrauch einlädt. Über so genannte Google Hacking Alerts beziehungsweise Bing Hacking Alerts kann man sich übrigens automatisiert warnen lassen, wenn der eigene Server in der Liste unsicherer Systeme auftaucht. Achja, wer Bing nutzen will kann übrigens auch BingDiggity verwenden. Auch eine grafische Benutzeroberfläche ist angekündigt, in meinen Augen dank des geringen Funktionsumfangs aber nicht notwendig.

3Aug/100

Internet Explorer legt zu

Wer hätte das noch für möglich gehalten? Seit vergangenem Mai hat es der Internet Explorer geschafft, wieder Marktanteile zu gewinnen - Firefox verliert dagegen, nicht nur nur an Browser aus dem Hause Microsoft sondern auch an Google Chrome. Sollte es Microsoft tatsächlich gelingen, das Lenkrad nochmal herum zu reißen und zu alter Stärke am Browsermarkt zurück zu finden? Lange Zeit dominierten ja die Browser IE und Netscape Navigator das Browsergeschäft, bis Firefox das Feld von hinten aufrollte. Scheinbar befindet sich Microsoft mit den Versionen 7 und 8 seines Browsers auf dem richtigen Weg. Interessant ist übrigens, dass die berüchtigte Browserwahl bei der Betriebssysteminstallation keine Auswirkungen auf die Marktverteilung hatte. (Quelle: Net Applications)

2Aug/100

Selbermachen vs. Machenlassen

Wenn man etwas haben will, hat man meistens zwei Möglichkeiten - entweder man macht es selber oder man kauft es bzw. lässt es anfertigen. Was zum Beispiel bei einem Stück Kuchen noch recht einfach gelingt, wird bei größeren oder komplexeren Dingen schon schwieriger. Der neue Fernseher lässt sich nicht schnell aus Einzelteilen aus dem Elektronikladen nebenan zusammen bauen. Noch schwieriger wird es allerdings bei immateriellen Leistungen - also zum Beispiel der neuen Webseite, die man als Gewerbetreibender gerne hätte, zu deren Erschaffung man selbst aber entweder nicht die nötigen Kenntnisse oder nicht genügend Zeit oder beides hat. Hier muss man sich also entscheiden: Eignet man sich die entsprechenden Fähigkeiten an und macht die Arbeit doch selbst oder nimmt man entsprechende Dienstleistungen in Anspruch. Doch nicht nur die Erstellung einer Webseite ist eine Dienstleistung, andere Beispiele wären die Pflege des eigenen Gartens, die Hausaufgabenbetreeung der Kinder oder das Putzen der Wohnung, weil man selbst ja viel zu beschäftigt dazu ist.

Um einen entsprechenden Dienstleister (also Gärtner, Student oder Putzfrau) zu finden, kann man zum Beispiel kleine Zettel an das schwarze Brett des nächsten Supermarktes oder der nächsten Uni heften, eine Anzeige in der Lokalzeitung schalten oder - in der heutigen Zeit des Internets, eine Webseite wie My-Hammer.de nutzen. Das praktische daran: Für den Suchenden ist das Angebot kostenlos, lediglich der Dienstleister oder Handwerker muss einen Teil der Auftragsgebühr abführen. Ein entsprechendes Inserat ist nach der Anmeldung einfach erstellt und meistens melden sich schon nach ein paar Stunden die ersten Interessenten. Man sollte aber schon eher zum letzten Drittel des Angebots warten, bis man die ersten Anbieter kontaktiert und vielleicht auch schon einmal eine Vorselektion trifft. Sicher ist, dass man auf diese Art und Weise sehr einfach an Menschen kommt, die bestimmte Leistungen entgeltlich erbringen wollen, auf die man vorher vermutlich nie gekommen wäre. Außerdem kann man sich viel Geld sparen, indem man nicht einfach den erstbesten Anbieter aus den Gelben Seiten beauftragt, sondern tatsächlich aktiv nach günstigen Alternativen sucht.

30Jul/100

Microsoft bringt besseres Streetview: Street Slide

Googles Streetview ist ja, auch technisch gesehen, ziemlich toll. Allein die Anzahl der erfassten Locations ist riesig - leider ja nur im Ausland und nicht im Spielverderber-Land Deutschland. Was Microsoft aber jetzt mit Street Slide gezeigt hat, könnte Streetview noch toppen. Auch Microsoft nimmt Häuserfronten aus einem fahrenden Auto heraus auf (vermutlich als Video) - vermengt diese Bildermengen dann aber so, dass bei einer Bewegung tatsächlich ein räumlicher Eindruck entsteht.

Viel besser als man das erklären kann zeigt es ein Video, das Microsoft veröffentlicht hat:

[wpyt_profile1]ktdhOv8E5lo[/wpyt_profile1]

Wann Street Slide startet, ist noch nicht bekannt - aber toll aussehen tut es schon mal.

30Jul/100

Sehr günstige externe Festplatte (USB, eSATA) im Dealclub

Die Schnäppchenplattform Dealclub.de, der zu Medion gehört (kennen wir von den Aldi-PCs)  hat wieder einige sehr gute Angebote online gestellt. Darunter ist zum Beispiel eine externe Festplatte mit einem Terabyte Plattenspeicher für unter 50 Euro, das dürfte fast unschlagbar sein. Die Festplatte ist 3,5" groß und hat einen USB-2.0- und - noch besser - einen eSata-Port. Das USB-Kabel wird auch gleich mitgeliefert, ein eSata-Kabel müsste man sich dazu kaufen. Außerdem ist die Platte mit dem Medion-Datenhafen kompatibel.

Auch das angebotene Mini-Notebook für unter 190 Euro könnte einen Blick wert sein. Es hat zum Beispiel eine 160 GByte Festplatte, UMTS und läuft unter Windows XP. Wie man an die günstigen Angebote kommt, erklärt Discountfan.de.