ZDF wirft Reporter-Sendung zugunsten von “Unterhaltung” aus dem Programm
Tja, das wars mit dem ZDF-Reporter. Wie das ZDF jetzt fast (ZDF-Gremien müssen noch zustimmen) entschieden hat, fliegt das beliebte Reporterformat aus dem Programm. Der Sendeplatz soll mit Unterhaltungssendungen wie Serien befüllt werden. Immer wenn ich sowas höre, ärgere ich mich über die Rundfunkgebühren, die ich zahle. In meinen Augen liegen die Hauptaufgaben der Öffentlich-Rechtlichen schwerpunktmäßig bei der Information und Reportage, nicht bei Unterhaltung. Quelle: SPON.
Linke bezeichnet neue GEZ-Gebühr als GAU
Die Partei Die Linke hat die neue GEZ Gebühr als GAU bezeichnet. So ganz von der Hand weisen lässt sich das tatsächlich nicht. Zum einen ist schon einmal nicht verständlich, wies künftig jeder Bürger diese Abgabe zahlen soll, unabhängig davon, ob er ein entsprechendes Empfangsgerät besitzt oder nicht. Zum anderen ist das Projekt datenschutzrechtlich sehr fragwürdig, da ein bundesweites Verzeichnis aller Wohnungen entsteht, das auch noch mit den Meldedaten abgeglichen wird.
Nicht falsch verstehen. Ich finde Rundfunkgebühren grundsätzlich nicht falsch da ich der Meinung bin, dass es nur so unabhängige Berichterstattung geben kann - die Art und Weise der Erhebung lassen mir aber die Haare zu Berge stehen.
3D-Fernsehen in Großbritannien
Da schimpfen die einen noch, der Verkauf von 3D-Fernsehern zum jetzigen Zeitpunkt sei Geldmacherei und nicht gerechtfertigt und man könnte die Technik, die darüber hinaus schlecht ausgereift, ja ohnehin noch nicht nutzen, weil geeignetes Material nicht zur Verfügung stände - da kündigt Sky in Großbritannien sein erstes reguläres 3D-Angebot an. Übertragen werden sollen hauptsächlich Sportveranstaltungen, aber auch einige Filme sollen zum Anlaufen des Services angeboten werden. Man darf gespannt sein, wie sich 3D in den nächsten Jahren in den Privathaushalten durchsetzt. Ich bin ja immer noch der Meinung, dass es gerade in der Gruppe recht unbequem ist, wenn sich alle mit hässlicher 3D-Brille vor dem Fernsehgerät versammeln und dann auch noch bestimmte Blickwinkel einhalten müssen.
Energiesparen
Energiesparen steht im Trend wie nie, verursacht einerseits durch die immer weiter steigenden Energiekosten, aber auch durch ein gestärktes Umweltbewusstsein der Bevölkerung. Doch ist es tatsächlich so einfach, Energie zu sparen oder sind die meisten Maßnahmen eher Zeitverschwendung?
Energiesparen im Privathaushalt
Schon im kleinen Privathaushalt gibt es zahlreiche Möglichkeiten, wie Energie gespart werden kann. Dies hängt natürlich auch von den vorhandenen Gegebenheiten ab. Ein Ort im Privathaushalt, an dem sehr viel Energie verbraucht wird, ist die Küche. Hier wird beim Kochen Strom in Hitze umgewandelt und beim anschließenden Geschirr spülen muss Wasser erwärmt werden. Ein paar einfache Kniffe helfen, den Energieverbrauch beim Kochen erheblich zu senken.
Steht man vor der Neueinrichtung der Küche, sollte man unbedingt darauf achten, Geräte zu erwerben, die wenig Strom verbrauchen. Diese sind besonders gekennzeichnet. Geräte, die schlechter eingestuft sind als „A“ sollten nicht mehr erworben werden, selbst wenn sie etwas günstiger sind. Die Ersparnis ist durch die höheren Energiekosten schnell aufgebraucht. Bei der Positionierung der Möbel ist darauf zu achten, dass zum Beispiel Backofen und Kühlschrank nicht nebeneinander positioniert werden. Aber auch Möbel wie Sofas sollten nicht unmittelbar neben Heizungen gestellt werden.
Doch auch wer an der Einrichtung der Küche nichts ändern kann, hat noch genügend Möglichkeiten, den Strom- und Wasserverbrauch so gering wie möglich zu halten. Zum Beispiel sollten auf dem Kochfeld nur Töpfen eingesetzt werden, die das jeweilige Feld auch komplett abdecken – ansonsten verpufft erzeugte Hitze einfach in der Luft. Außerdem sollte man beim Erwärmen von Speisen oder Wasser darauf achten, dass ein Topf auf dem Deckel ist. Will man schon zubereitete Speisen erwärmen, spart die Nutzung einer Mikrowelle einiges an Energie.
Auch in den anderen Räumen einer Wohnung oder eines Hauses gibt es Energiesparpotential. Berühmtestes Beispiel sind die so genannten Standby-Modi vieler Hausgeräte, allen voran Unterhaltungselektronik wie Fernseher oder BluRay-Player, aber auch Computer, digitale Bilderrahmen und ähnliches. Hier sollte man sich überlegen, ob die jeweiligen Geräte wirklich immer im Standby-Betrieb laufen müssen. Besser ist es, zum Beispiel Fernseher oder Stereoanlage an eine Steckdosenleiste mit Schalter anzuschließen, die man nur bei Bedarf einschaltet. Schon haben die angeschlossenen Geräte keine Möglichkeit mehr, Strom zu ziehen, ohne einen Nutzen zu erzeugen.
Energiesparen im Unternehmen
Auch für viele Unternehmer ist das Sparen von Energie ein wichtiges Thema geworden, das maßgeblich zur Senkung von Kosten beitragen kann. Und das nicht nur in energieintensiven Firmen. Gerade im normalen Bürobetrieb wird viel Energie verschwendet. Je nach Größe des Unternehmens kann schon durch einfache Regeln wie das automatische Ausschalten der Monitore nach einer bestimmten Nichtnutzung eines Computers oder das Ausschalten des Rechners in der Nacht und am Wochenende viel Energie und Geld gespart werden. Auch Klimaanlagen müssen nicht immer auf Hochtouren laufen und der Einsatz von Energiesparlampen ist ein seit Jahren erprobtes Mittel.
Neue Krimiserie: Lie to me
Da die Vorschau interessant war und ich gestern auch noch einen positiven Artikel darüber gelesen hatte, habe ich gestern Abend um 21:15 auf VOX die Pilotfolge der neuen Krimiserie Lie to me angesehen. Die Idee dahinter ist eigentlich nicht schlecht: Ein etwas kauziger Ermittler löst Fälle auf seine eigene Art (gut, das hatten wir schon im sehr viel besseren Monk), und zwar, indem er das Minenspiel der Verdächtigen analysiert. Die Pilotausstrahlung hatte auch durchaus ihre guten Momente, zum Beispiel als der Protagonist Studenten einige Beispielminen vorführt, erklärt was diese bedeuten und das ganze mit bekannten Bildern aus der Zeitgeschichte hinterlegt - zum Beispiel Bill Clinton, als er noch leugnete, eine Affäre gehabt zu haben (wohl jeder erinnert sich an das legendäre Bild, als er gerade jegliche sexuelle Verbindungen "zu dieser Frau" abstritt). Die meiste Zeit über bleibt die Handlung jedoch relativ flach, die Analysen der Gesichtsausdrucke ist relativ stümpferhaft und unpassend in die Geschichte integriert. Insgesamt unterscheidet sich Lie to me nicht wesentlich von diversen CSI- oder Law-&-Orders, die fast abendlich irgendwo laufen. Lie to me kann man sich auf jeden Fall zum Zeitvertreib anschauen, richtig gute Unterhaltung sieht aber anders aus.
Update: Gerade gelesen: VOX war gestern mit Lie to me Quoten-Spitzenreiter.
Twin Peaks
Neben meiner Leidenschaft für Filme, tauchen auch immer wieder Fernsehserien auf, die ich interessant finde. Eine davon heißt Twin Peaks, auf die ich überhaupt erst gestoßen bin, weil sie aus der Feder des Kultregisseurs David Lynch stammt, der ja auch einige sehr gute Filme (ich sag nur Mulholland Drive) gemacht hat. In Twin Peaks geht es darum, wer Laura Palmer getötet hat. Am Anfang sieht es nach einer gewöhnlichen Crime-Serie aus, aber es wird schnell klar, dass diese Abhandlung der Spannweite der Handlung nicht im geringsten Gerecht wird. Mit am besten gefällt mir der Schauplatz, das kleine beschauliche Städtchen Twin Peaks mit allerlei liebenswerten (oder auch nicht?) Charakteren.
Unbedingt anschauen! Inzwischen gibt es nach langem Zaudern beide Staffeln auf DVD.