Selbermachen vs. Machenlassen
Wenn man etwas haben will, hat man meistens zwei Möglichkeiten - entweder man macht es selber oder man kauft es bzw. lässt es anfertigen. Was zum Beispiel bei einem Stück Kuchen noch recht einfach gelingt, wird bei größeren oder komplexeren Dingen schon schwieriger. Der neue Fernseher lässt sich nicht schnell aus Einzelteilen aus dem Elektronikladen nebenan zusammen bauen. Noch schwieriger wird es allerdings bei immateriellen Leistungen - also zum Beispiel der neuen Webseite, die man als Gewerbetreibender gerne hätte, zu deren Erschaffung man selbst aber entweder nicht die nötigen Kenntnisse oder nicht genügend Zeit oder beides hat. Hier muss man sich also entscheiden: Eignet man sich die entsprechenden Fähigkeiten an und macht die Arbeit doch selbst oder nimmt man entsprechende Dienstleistungen in Anspruch. Doch nicht nur die Erstellung einer Webseite ist eine Dienstleistung, andere Beispiele wären die Pflege des eigenen Gartens, die Hausaufgabenbetreeung der Kinder oder das Putzen der Wohnung, weil man selbst ja viel zu beschäftigt dazu ist.
Um einen entsprechenden Dienstleister (also Gärtner, Student oder Putzfrau) zu finden, kann man zum Beispiel kleine Zettel an das schwarze Brett des nächsten Supermarktes oder der nächsten Uni heften, eine Anzeige in der Lokalzeitung schalten oder - in der heutigen Zeit des Internets, eine Webseite wie My-Hammer.de nutzen. Das praktische daran: Für den Suchenden ist das Angebot kostenlos, lediglich der Dienstleister oder Handwerker muss einen Teil der Auftragsgebühr abführen. Ein entsprechendes Inserat ist nach der Anmeldung einfach erstellt und meistens melden sich schon nach ein paar Stunden die ersten Interessenten. Man sollte aber schon eher zum letzten Drittel des Angebots warten, bis man die ersten Anbieter kontaktiert und vielleicht auch schon einmal eine Vorselektion trifft. Sicher ist, dass man auf diese Art und Weise sehr einfach an Menschen kommt, die bestimmte Leistungen entgeltlich erbringen wollen, auf die man vorher vermutlich nie gekommen wäre. Außerdem kann man sich viel Geld sparen, indem man nicht einfach den erstbesten Anbieter aus den Gelben Seiten beauftragt, sondern tatsächlich aktiv nach günstigen Alternativen sucht.