Immobiliensuche – Miete und Kauf
Wie schon erwähnt, bauen wir ein Einfamilienhaus und wohnen derzeit noch zur Miete. Der Immobilienmark ist einer der Bereiche, die durch das Internet stark verändert wurden. Ich kann mich noch gut an die Suche meiner ersten Wohnung im Jahre 2003 erinnern - damals haben wir noch die Wochenendausgaben der regionalen Tageszeitungen gewälzt, in Frage kommende Angebote mit dem Filzstift markiert und dann die verschiedenen Anbieter, Makler und Privatvermieter angerufen. Bei den nicht schon ausgeschiedenen Angeboten hat man dann Besichtigungstermine vereinbart und dann bei Interesse darauf gehofft, dass man als Mieter auch akzeptiert wird.
Heute ist das anders. Zwar hat sich am Wohnungsmarkt seit dieser Zeit nichts Wesentliches geändert (außer natürlich, dass die Mieten gestiegen sind), aber bei der Suche nach einer neuen Bleibe oder auch noch einem Grundstück kommt man am Internet nicht mehr vorbei. Natürlich gibt es immernoch die paar Online-Verweigerer, die weiterhin auf klassische Medien setzen, der Großteil der Annoncen dürfte aber inzwischen mindestens zusätzlich auch im weltweiten Netz erscheinen. Und das hat große Vorteile, sowohl für Anbieter als auch für Interessenten. Zum einen sind natürlich die Kosten, zumindest für den Interessenten, wesentlich geringer. Er muss sich keine Zeitung kaufen sondern kann einfach von Zuhause aus stöbern. Für Anbieter ist dieser Punkt nicht ganz so lukrativ, denn auch die Annoncen bei den Online-Immobilienbörsen kosten Geld. Dafür bekommt man aber auch viel mehr als nur die Möglichkeit, ein paar wenige Zeichen auf einer großen Zeitungsseite unterzubringen. Online ist es problemlos möglich, Bilder ung Grundrisse des Objektes einzustellen. Man kann ausführlich Wohnung/Haus/Grundstück und deren/dessen Nachbarschaft und was nicht noch alles beschreiben. Der Interessent kann sich schon vorab ein viel genaueres Bild machen und deshalb auch schon viel früher aussortieren. Wo es früher nötig war, einen Besichtigungstermin wahrzunehmen, reicht heute oft der Blick in die entsprechende Online-Anzeige. Kombiniert mit Tools wie GoogleMaps oder bingmaps (mit seiner tollen Flugzeugperspektive), in denen man die Nachbarschaft und Umgebung schon einmal ein bisschen einschätzen kann, lässt sich viel Zeit sparen.
Den Anzeigenmarkt an sich teilen sich in Deutschland neben kleineren Institutionen die beiden großen Anbieter ImmobilienScout24.de und immowelt.de. Meine Erfahrungen aus den letzten Umzügen und auch jetzt von der Suche nach einem geeigneten Baugrundstück zeigt, dass es sich lohnt, beide Anbieter mit entsprechenden Suchanfragen zu füttern - da viele Makler nur eines der beiden Angebote nutzen. Suchanfragen lassen sich bequem speichern und man erhält eine E-Mail, wenn es entsprechende Treffer gibt. Interessant sind außerdem Funktionen wie eine Nachbarschaftsbewertung, wo man gerade zu städtischen Gebieten schon einige Informationen zur Infrastruktur und auch zur Nachbarschaft im gewünschten Wohngebiet findet.
Nachteil dieser Immobilienbörsen: Hauptsächlich Makler scheinen aktiv zu sein, so dass bei den meisten Objekten eine entsprechende Kaution fällig wird. Das hat man bei Zeitungsanzeigen, wo auch viele Privatleute inserieren, nicht so stark.
Carport
Wir bauen ja gerade ein Häuschen und beschäftigen uns mit der Frage, ob wir auch gleich einen Carport daneben stellen sollen. Für eine Garage ist eigentlich nicht genügend Platz, deshalb wäre so ein Carport über der Einfahrt eine feine Sache - im Winter, damit man nicht immer das Auto vom Schnee befreien muss und im Sommer, damit Hagelschäden der Vergangenheit angehören und ganz generell, weil man unter so einem Carport natürlich auch andere Sachen abstellen kann als Autos.
Ich habe ein wenig gegoogelt und es haben sich verschiedene Möglichkeiten heraus kristallisiert, wie man so einen Carport realisieren kann. Die einfachste Möglichkeit ist natürlich, einfache eine Firma zu beauftragen - Carport aussuchen - fertig. Großer Nachteil: Der Preis. Es ist zwar einfach, aber fast unbezahlbar, wie ich leider feststellen musste. Eine weitere Möglichkeit ist, sich einen Bausatz zu kaufen (z.B. im Baumark oder im Internet) und sich das Ding selbst aufzustellen. Da hängt es maßgeblich davon ab, ob die eigenen Vorstellungen minimalistisch genug sind, um den entsprechenden Bausatz auch zusammen zu fügen. Man muss bedenken, dass so ein Carport normalerweise auf einem Betonfundament stehen, über ein Entwässerungssystem verfügen sollte, und so weiter. Das hört sich also erstmal leichter an als es dann tatsächlich ist. Dritte Alternative, bzw. Abwandlung der zweiten: Bei Myhammer jemanden finden, der den Bausatz günstig aufstellt. Das sollte nicht so schwierig sein. Für einen Garagenabriss habe ich mal 3500 Euro eingeplant, basierend auf verschiedenen Angeboten, die ich mir vorher eingeholt hatte. Über Myhammer habe ich dann einen zuverlässigen Handwerker gefunden, der mir das ganz für einen dreistelligen Betrag gemacht hat, inklusive Entsorgung - und ich war absolut zufrieden.
Nunja, mal sehen. Vielleicht verzichten wir auch erstmal auf diese Überdachung und lassen den Wagen im Freien stehen. Oder wir schaffen das Auto ganz ab, ist ohnehin günstiger
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