Notebook-Gewinner stehen fest, aber …
... werden von trnd erst morgen bekannt gegeben. Daran kann ich leider nichts ändern, aber jetzt ist es ja nur noch eine Nacht
. Sobald ich was weiß, werde ich es hier bekannt geben.
Unwiederbringliches Loeschen von Daten
Die trnd-Notebook-Aktion neigt sich dem Ende zu, und jetzt stellt sich für alle Tester des Fujitsu-Amilo-Notebooks natürlich die Frage, wie sie die Daten, die sich während des Testzeitraums auf dem Notebook angesammelt haben, sicher löschen können. Der Tipp seitens trnd, einfach die normale Windows7-DVD-Reparatur zu benutzen, um die Daten zu entfernen, taugt bei genauerem Hinsehen leider nicht viel und ist in meinen Augen ein Freibrief für den sorglosen Umgang mit persönlichen Daten der Tester.
Denn: Bei normalem Löschen unter Windows oder auch bei einer schnellen Formatierung per Windows-DVD werden die Daten nicht gelöscht! Sie werden lediglich als gelöscht markiert. Ihr müsst euch das so vorstellen: Auf der Festplatte gibt es einen Bereich, auf dem die Daten liegen. Um die Daten wiederzufinden, haben diese Adressen. Diese Adressen werden in einer Art "Telefon-/Adressbuch" vom Betriebssystem gesammelt und dann zum Beispiel im Windows-Datei-Explorer als Ordner oder Dateien angezeigt. Öffnet man also zum Beispiel in Windows ein auf der Festplatte gespeichertes Bild geschieht nichts anderes, als dass Windows in dieses Adressbuch schaut um die Adresse des Bildes auf der Festplatte herauszufinden und dann das Bild von genau dieser Adresse liest (vereinfacht dargestellt).
Wird das Bild jetzt gelöscht, wird lediglich der Eintrag im Adressbuch gelöscht, da dies viel schneller geht als die Datei tatsächlich von der Festplatte zu löschen. Das Bild ist also weiterhin vorhanden, nur der Eintrag als Verweis im Adressbuch fehlt. Das Bild würde erst überschrieben werden, wenn einmal Speicherplatz auf der Festplatte benötigt würde, da die Sektoren in denen das Bild liegt als verfügbar gelten, sobald kein Eintrag im Adressbuch mehr da ist.
Das bedeutet: Dateien, die ganz normal gelöscht wurden, lassen sich ganz einfach mit zahlreichen Tools wiederherstellen, die im Prinzip nichts anderes machen als den Eintrag im Adressbuch wieder zu setzen. Die vorgeschlagene Methode für das Testnotebook ist also gänzlich ungeeignet wenn man nicht möchte, dass der Gewinner in der Lage ist, alle persönlichen Daten auszulesen.
Zum Glück gibt es natürlich auch effektivere Methoden, die allerdings ein klein wenig mehr Aufwand verursachen. Möchte man verhindern, dass eigene Daten wiederhergestellt werden, sollte man nicht nur den Eintrag im Adressbuch der Festplatte löschen, sondern auch die Dateien selbst! Dies geschieht am einfachsten durch Überschreiben der Dateisektoren auf der Festplatte. Als sicher gilt sechsmaliges überschreiben aller Sektoren der Festplatte mit Nullen oder Einsen, für den Hausgebrauch reicht es aber sicher auch, einen Durchgang zu starten. Auch dafür gibt es zahlreiche Tools.
Ich habe mich diesmal für die Anwendung Active Kill Disk entschieden. Mit dieser kann man zuerst einmal eine bootbare CD erstellen, um die Anwendung vor dem Start von Windows zu laden (das Löschen der Dateien während Windows noch läuft macht nicht viel Sinn, da sonst viele Dateien vor dem Löschen geschützt sind). Mit wenigen Klicks ist die CD erstellt, anschließend muss das Notebook neu gestartet werden. Beim Bootscreen kann man dann F12 drücken, um von CD zu booten (alternativ ist es natürlich auch möglich, im BIOS die Bootreihenfolge zu verändern).
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Im Menü wählt mann dann "Active Killdisk" aus. Anschließend kann man sich die Daten auf der Festplatte ansehen oder die entsprechende Partition direkt mit einem Druck auf F10 löschen. In der freien Version des Tools ist mit "Alle-Sektoren-mit-Null-überschreiben" nur eine Methode verfügbar, die Daten zu überschreiben. Der Durchgang kann einige Zeit dauern, da ja wirklich in jeden einzelnen Sektor der Platte geschrieben wird.
Anschließend ist das System bereit, neu installiert zu werden. Sobald die Windows-7-DVD von trnd da ist, schreibe ich dazu auch noch ein paar Zeilen.
Update: Wie Typografix in den Kommentaren richtig feststellt, sollte man natürlich die Windows-Rescue-Partition nicht unbedingt löschen, da sie unter Umständen dafür benötigt wird, Windows 7 nochmal zu installieren (das hängt von den Win-7-Medien ab, die trnd verschickt).
Kinoabend – Nachtrag
Vor ein paar Tagen hatte ich ja schon ein paar Worte zum BluRay-Laufwerk des trnd-Amilo-Notebooks verloren. Jetzt habe ich auch mal probiert, auf dem Gerät zusammen mit jemand anderem einen Film zu gucken - und die Ergebnisse sind eher ernüchternd. Wenn man alleine im Bett sitzt und mit Kopfhörern schaut, ist das Filmerlebnis dank des guten Displays und wenn man Kopfhörer benutzt eigentlich ganz in Ordnung.
Will man aber zu zweit oder zu mehreren schauen, ergeben sich einige Probleme. Ich habe das Notebook auf meinem Wohnzimmertisch platziert und diesen noch etwas zurück geschoben, weil ich nicht zu nahe am Display sitzen wollte. Jetzt ist es aber so, dass sich die Augenpaare aller Mitschauenden auf gleicher Höhe befinden müssen, damit alle ein gleich gutes Bild haben. Da ist nix mit aufs Sofa lümmeln, außer mal will nur noch große schwarze Wolken sehen. Denn der horizontale Blickwinkel des Displays ist zwar ganz gut, ändert man aber den vertikalen Winkel verlieren die Bilder sehr schnell an Farbe und Kontrast - was ziemlich nervig ist wenn man sich nicht wie die Hühner auf der Stange platzieren will.
Zweites Problem: Die Lautsprecher des Notebooks erzeugen nicht nur einen unnatürlichen, blechernen Klang - sie sind auch noch zu leise. Spätestens, wenn man nebenbei noch Chips oder Müsli essen will, kann man Dialogen nicht mehr folgen, selbst wenn man auf höchste Lautstärke gestellt hat.
Fazit: Filme gucken alleine und mit Kopfhörern gut, in der Gruppe aber eher schlecht, da zu niedrige Blickwinkelunabhängigkeit und zu leise Lautsprecher. Man muss aber natürlich auch sagen, dass das Notebook dafür vielleicht auch einfach nicht gemacht ist.
Notebook – Erster Start
Habe den Laptop von trnd zwar jetzt schon ein paar Tage im Einsatz, will euch aber natürlich nicht vorenthalten, was so beim ersten Starten zu tun war. Eigentlich bin ich ja davon ausgegangen, dass ich das Ding sofort hochfahren und arbeiten könnte - aber, falsch gedacht.
Aber von vorne. Zuerst einmal ist das Zubehör eher spartanisch. Natürlich ist ein Netzteil im Lieferumfang enthalten, das noch mit dem Stromkabel verbunden werden muss. Gut - das schafft man gerade noch ohne Anleitung. Dann gibt es da noch einen Datenträger mit PowerDVD, aber das ist ohnehin schon standardmäßig installiert. Außerdem sind zwei dünne Handbücher dabei, die diverse Sprachen beinhalten und nicht wirklich interessant sind. Was fehlt ist die Windows-7-DVD, die trnd eigentlich beilegen wollte. Auch keine Notebook-Tasche oder Ähnliches ist dabei, aber das ist natürlich auch zu verkraften.

Also, Notebook einschalten. Aha, kryptische Fehlermeldung, erstmal lesen:

OK, scheinbar war das Notebook noch nie eingeschaltet oder die BIOS-Batterie wurde mal entfernt, deshalb muss erst Uhrzeit und sowas eingestellt werden. Seltsame Sache. Was macht hier jetzt der unbedarfte Anwender, der gar keine Ahnung hat? Gleich die Hotline anrufen?
Na gut, das wäre geschafft, dann kann ich ja jetzt endlich Windows 7 ausprobieren. Nunja, anscheinend doch noch nicht, denn was mich jetzt erwartet hat, war eine fast 60-minütige Installation, die nur minimale Interaktion von mir abverlangte (z.B. Einstellen der Sprache). Ich finde, dieses Setup hätte schon bei Fujitsu passieren müssen. Hätte ich mir das Notebook gekauft, hätte ich erwartet, dass das System schon fertig installiert ist.

Zum Ende der Installation werden diverse Tools von Fujitsu installiert, die ich wahrscheinlich nie brauchen werde. Typischerweise verbrauchen diese nur Systemressourcen weil sie im Hintergrund laufen, erfüllen aber nur selten einen wirklichen Zweck. Normalerweise würde ich an dieser Stelle sofort mit einer normalen Installations-CD neu installieren, um wirklich nur die Anwendungen auf dem Gerät zu haben, die ich auch haben möchte. Da es sich hier aber um den trnd-Test handelt, lasse ich das Notebook so, wie Fujitsu das für mich vorsieht. Als Käuferin wäre ich mit dieser Lösung aber nicht ganz zufrieden.

Nachdem Windows dann tatsächlich startet, darf ich mir noch aussuchen, wie ich partitionieren möchte. Ich entscheide mich für eine kleine System- und eine große Datenpartition. Die Möglichkeit, noch eine dritte Partition anzulegen, habe ich jedoch nicht - obwohl das Original-Windows-7-Setup dies durchaus vorsehen würde. Anschließend soll ich die Treiber für das Gerät auch noch selber auf DVD brennen - das waren noch Zeiten, als zu neuer Hardware noch Treiber-CDs mit ausgeliefert wurden. Da ich keine DVD zur Hand habe, verschiebe ich das aber auf später ...
Vergleich – Alt und Neu
Habe mal mein bisheriges Notebook (Dell Latitude D620) mit dem Testgerät von trnd verglichen. Hier zuerst mal rein optisch:
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Das zeigt schon mal den riesigen Unterschied. Da ich mein Notebook aber nicht nur am heimischen Schreibtisch sondern auch unterwegs nutze, ist mir das Testgerät fast schon zu groß. Dieses würde ich dann eher als Ersatz für meinen normalen Arbeitsplatz-PC nutzen.
Natürlich unterscheiden sich die beiden auch technisch. Das Display des Amilo ist größer und besser, und auch die Hardware hat meistens die Nase vorne. Dazu muss man sagen, dass mein Dell-Notebook im Jahr 2006 erworben wurde. Seltsam ist deshalb, dass im Dell-Gerät ein besserer Prozessor (Intel Core 2 Duo T7600 @2,33GHz) verbaut ist, also im Amilo (dort nur ein Intel Core 2 Duo T6600 @2,2GHz).
Weitere technische Details des Amilo, Auszug aus dxdiag:
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Einen ersten Benchmark habe ich mit 3DMark06 auch gemacht, hier das Ergebnis:
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Notebook – Anschluesse und Aeusseres
Habe zwar heute schon ein wenig mit dem Notebook von trnd gearbeitet, möchte euch aber erst mal reine Äußerlichkeiten vorstellen. Die Notebook-Hülle ist komplett aus Plastik gefertigt, der Deckel mit Klavierlack überzogen, den ein graues Zeichen ziert. Das sieht zwar schön aus, ist aber natürlich dank des Lacks sofort übersäht mit Fingerabdrücken.
Das Display ist "verspiegelt", was mich aber nicht stört und die Farben besser aussehen lässt. Da ich das Notebook hauptsächlich nutze, wenn es eh schon dunkel ist, stört mich die Spiegelung nicht. Im Sommer auf der Blumenwiese oder am See ist das Notebook aber sicher nicht brauchbar, da da steht auch schon die enorme Größe im Weg. Das Display selbst hat eine Diagonale von 46,7 cm (18.4-inch) und hat dabei eine Auflösung von 1680 x 945 Bildpunkten, ist also ein Widescreen-Typ.
Verarbeitung
Die Verarbeitung ist auf den ersten Blick in Ordnung, wirkt aber nicht herausragend hochwertig. Mein Business-Notebook von Dell (Latitude D620) hat zum Beispiel einen mit hauchdünnem Metall überzogenen Deckel - sowas findet man beim Amilo nicht. Ein wenig enttäuscht hat mich die Tastatur. Diese ist zwar gut angeordnet und ordentlich beschriftet, gibt aber beim Tippen leicht nach. Der Druckpunkt ist in Ordnung (aber das ist ja ohnehin Geschmackssache), aber das Nachgeben der gesamten Tastaturfläche schon bei leichtem Druck ist doof.
Anschluesse
Bei den Anschlüssen bewegt sich das Notebook im Standard. Folgende Anschlüsse gibt es: HDMI, VGA, eSATA,
USB 2.0, ExpressCard, S/PDIF, 5-in-1 Karten-Leser. USB-Anschlüsse gibt es leider nur zwei, obwohl an dem riesigen Gehäuse genug Platz wäre. Das Festplattenlaufwerk ist fest verbaut, lässt sich also nicht etwa schnell gegen einen Ersatzakku oder Ähnliches austauschen.
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Features
Ein paar besondere Features hat das Notebook auf Lager. Über dem Display ist eine kleine Kamera (1.3 Megapixel) und Mikrofon eingelassen, auch das BluRay-Laufwerk ist über dem Standard. WLAN ist integriert und die Tastatur hält angeblich Wassermengen bis zu 15 Mililiter aus (das probiere ich dann noch aus
). Das Gerät hat außerdem einen Silent-Mode. Bis jetzt war es aber ohnehin nicht laut, auch ohne aktiviertem Silent-Mode. Das muss ich wohl noch austesten. Der Akku lässt sich schnell entfernen und ggf. tauschen.
Insgesamt merkt man dem Notebook schon an, dass es nicht in der niedrigsten Preisklasse angeboten wird, hat aber sicherlich auch einige unschöne Eigenschaften. Das Design besticht, die Usability ist aber nicht so überragend. So lassen sich zum Beispiel der Staubschutz zum PCMCIA-Slot und zum Kartenleser nur sehr schwer entfernen. Mir fehlen außerdem direkte Buttons, um zum Beispiel die Lautstärke zu verändern. Das geht nur über die Kombination von Funktionstasten. Auch hier gilt: Es wäre genug Platz vorhanden gewesen. Was ich noch nicht so ganz verstanden habe, ist der Power-Button, der irgendwie bei Berührung leuchten soll. Bei mir funktioniert das nicht so ganz, der leuchtet einfach immer. In einem anderen Gewinnspiel-Blog hat jemand ein Video dazu eingestellt.
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Notebook ist da!
Heute ist das Notebook von trnd tatsächlich schon gekommen. Nachfolgend ein paar Eindrücke vom Auspacken. Die Installation hat mich dann auch einiges an Nerven gekostet, aber dazu morgen mehr ...





