Die Post, DHL und Co.
Zu Weihnachten verschicken die Leute viele Pakete. Weiß jeder? Nicht so die Post, zumindest beschlich mich gestern dieses Gefühl, als ich zur Mittagszeit in der hießigen Postfiliale eintraf. Um Wartezeiten zu verhindern hatte ich mich schon vorher im Internet informiert, welche Paketmarken ich für meine beiden Sendungen denn bräuchte, diese online bezahlt, ausgedruckt und auf die beiden Pakete geklebt. Doch das hilft natürlich alles nichts, wenn die Schlange in der ohnehin schon recht großen Filiale bis ca. 10 Meter vor den Eingangsbereich geht (natürlich hat es gerade zu dieser Zeit stark geschneit).
Aber macht ja nichts - dachte ich - ich bin ja Packstation-Kunde und kann meine Pakete einfach dort ablegen. Also mit der Goldcard angemeldet, im GUI-Dialog den Paketversand gewählt. Daraufhin wird man aufgefordert, die Pakete zu scannen. Das funktionierte auch, leider teilte mir die Station dann aber mit, dass sie voll sei - aber warum erst jetzt? Hätte sie nicht schon vorher warnen können? In der Zwischenzeit war natürlich auch die Schlange wieder länger geworden - trotzdem habe ich mich brav eingereiht. Nach etwa 20 Minuten stand ich dann zumindest im Foyer und nicht mehr im Schnee und nach weiteren 40 Minuten kurz vor dem Schalter. Natürlich waren von sechs Schaltern nur drei geöffnet, dafür war aber offensichtlich genug Geld da, auch zwei Security-Mitarbeiter in die Filiale zu stellen. Diese haben aufgepasst, dass Kunden während der Wartezeit nicht auf den Boden stellten - warum auch immer (für Erklärungen waren sie nicht zu haben). Start zusammenreissen muss man sich auch immer bei den Kunden, die trotz der langen Wartezeit dann noch lange Unterhaltungen oder sinnlose Beratungsgespräche anfangen müssen.
Die Aufgabe der Sendungen klappte dann schnell und problemlos. Mir wurde außerdem noch eine weitere Packstation in der Nähe empfohlen, die angeblich größer und deshalb nicht so schnell voll sei. Ob das auch für die Weihnachtszeit gelte, wusste die Postangestellte jedoch nicht.
Auch im Internet scheint die Post bzw. DHL ungeahnten Anfragenstürmen ausgesetzt zu sein. So funktioniert zum Beispiel schon seit Stunden die DHL-Sendungsverfolgung gar nicht mit einer netten Apache-Fehlermeldung, dass die Seite überlastet sei. Dass ich jetzt weiß, dass DHL seine Seiten auf einem Apache betreibt ist im Übrigen eine Sicherheitslücke, aber das nur am Rande (@DHL-Admins: Die Apache-Direktive heißt ServerSignature). Mal sehen, wie lange es dauert, bis die das in den Griff bekommen.
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Sendungsverfolgung Einschreiben
Heute musste ich ein Einschreiben aufgeben. Die Dame am Schalter wies mich begeistert darauf hin, dass ich unter der auf dem Beleg angegebenen Internet-URL (www.deutschepost.de/briefstatus) sofort den Verlauf meiner Sendung beobachten könnte. Gesagt getan, beim Aufruf der URL lande ich auf einer eher wenig intuitiven Seite, die mir zum Beispiel die Optionen "Einzelabfrage" oder "Nachforschungsauftrag International" anbietet. Ein Klick auf Einzelabfrage bringt mich zu folgendem Fenster:
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Doch was könnte jetzt nur das "Suchkriterium" sein? Ich habe keine Ahnung. Ein wenig Aufschluss bringt die unten anklickbare Hilfe, allerdings sieht der dort exemplarisch abgebildete Bon ganz anders aus als meiner. Mutig versuche ich, als Suchkriterium einfach mal die Sendungsnummer einzugeben. Das bringt mich zu folgender Meldung:
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Heißt das jetzt, dass ich das falsche Suchkriterium eingegeben habe, oder vielleicht, dass die Sendung noch nicht erfasst ist, weil die Aufgabe erst ungefähr 60 Minuten her ist? Ich weiß es nicht. Die Eingabe einer Fantasienummer bringt mich zur gleichen Meldung. Ich probiere es heute Abend nochmal, vielleicht ist die Nummer dann im System hinterlegt ...
Update: Am Abend hat es dann doch funktioniert. Anscheinend dauert es also ein wenig, bis Einschreiben im Onlinesystem erfasst und verfügbar sind.