Einmal ist Keinmal! Das Medienblog

14Jul/100

Russischer Spion bei Microsoft

Da dachte ich, die eher lächerliche Geschichte um ein paar russische Agenten, die eher schlecht als recht Informationen an ihr Heimatland gesendet haben, sei endlich zu Ende, und dann lese ich das: Der zwölfte Mann des russischen Agentenrings saß bei Microsoft! Dort war er als Softwaretester tätig, hatte also keinen maßgeblichen Einfluss. Auch habe er keine relevanten Informationen weitergeben können, so US-Behörden.

Das ganze nahm ja schon vor Tagen groteske Züge an, als klar wurde, dass die US-Regierung den Fall eigentlich lieber unter den Teppich gekehrt hätte und die Agenten selbst sich am meisten darüber ärgerten, dass sie ihre Geschäfte in den USA nicht mehr weiter betreiben können - wie doof kann man denn sein? Als Agent tätig sein, und dann noch erwarten, weiter im Land bleiben zu dürfen?