Kleiner SEO-Bericht
Ich schaue ja alle paar Tage in meine Statistiken, um herauszufinden, wie sich Besucherzahlen, Suchanfragen und was noch alles dazu gehört zu entwickeln (und benutze dafür im übrigen piwik, ein sehr gutes Site-Analyse-Tool - eigentlich so wie Analytics, nur ohne Google) und musste erfreut feststellen, dass mein Post zur neuen ePost "Elektronische Post mit Signator - epost.de" die Besucherzahlen gestern verdoppelt hat - und zwar mit den Suchbegriffen "ePost Geschäftskunden" - dabei tauche ich darunter gar nicht so hoch in den Sucherergebnissen bei Google auf.
Meine ePost-Anmeldung ist im Übrigen gestern gescheitert, weil mein Handy gerade nicht funktioniert und ich zu faul bin, die SIM-Karte in ein altes Handy zu stecken. Naja, Eteleon hat vorgestern angeblich mein neues Mobiltelefon versendet, vielleicht liegt es ja schon in meinem Briefkasten.
Naja, wie auch immer. Ein Dauerbrenner ist im Übrigen "Scribblenauts Wortliste", obwohl ich hier Scribblenauts nur einmal kurz angeschnitten habe.
Suchmaschinen-Test
Mit diesem Beitrag möchte ich herausfinden, wie sich einfache Wortlisten auf das Verhalten von Suchmaschinen auswirken. Nachfolgend poste ich die laut der Uni Leipzig 1000 häufigsten deutschen Wörter (Stand 2001), mal sehen ob sich das in den Zugriffsstatistiken auswirkt.
Die Keyworddatenbank
Gerade bin ich beim Surfen zufällig auf die Keyword-Datenbank gestoßen. Dem nützlichen Tool kann man einfach ein Wort übergeben und es zeigt dann verwandte oder oft kombinierte Keywords an. Praktischerweise gibt es auch gleich die Häufigkeit, bei der das Keyword bei Google zu finden ist, mit an. Sehr praktisch, um die eigenen Keywords zu erweitern und zur generellen Ideenfindung.
Beispielabfrage - Bei der Eingabe des Keywords "Handy" gibt die Keyword-Datenbank folgende Ergebnisse zurück:
handy games
handy
handy spiele
handy ohne vertrag
Handy Games ohne Abo
SEO-Text erstellen
Ab und zu schreibe ich SEO-Texte, um ein wenig Geld nebenher zu verdienen. Wenn man erstmal einen Kundenstamm bestimmter Größe aufgebaut hat, ist das auch recht lukrativ. Nachfolgend will ich ein war Tipps geben, was man beim Verfassen von SEO-Texten beachten muss. Zunächst einmal sollte man definieren, was ein solcher Text überhaupt ist. Klar, auf Suchmaschinen optimiert sollte er sein, der Artikel. Aber auch der Inhalt und die Formatierung sind nicht unwichtig. Es reicht also nicht, in einem mittelqualitativen Text einfach möglichst oft bestimmte Schlüsselbegriffe unterzubringen, um Google von einer bestimmten Seite zu überzeugen.
Viel mehr muss ein SEO-Text neben der Rechtschreibung auch die inhaltliche Konsistenz beachten. Der Autor muss vorab entscheiden, ob er ein bestimmtes Thema recherchieren muss, oder ob er sich die Informationen auch aus dem Ärmel schütteln kann. Bei den meisten SEO-Aufträgen gibt es die Vorgabe, welches Thema der Beitrag behandeln und wie viele Wörter dieser enthalten soll. Gerade bei längeren Texten macht es Sinn, sich vorher eine kleine Gliederung zurecht zu legen und diese abzuarbeiten. Dann fällt es auch einfacher, auf die geforderte Anzahl an Worten zu kommen.
Ein paar andere Tipps in komprimierter Form:
- Google belohnt Struktur. Keywords in Überschrift und vor allem im Titel sind wichtig, im ersten Drittel des Textes sollten die Keywords vermehrt vorkommen.
- Synonyme und Flexionen des Keywords müssen eingebaut werden
- Der Artikel sollte sich in Bezug auf Stil und Strukturierung an anderen Artikeln der späteren Webseite orientieren. Dies ist oft nicht möglich, da die Auftraggeber diese nicht bekannt geben.
- Wichtig ist Aktualität. Auch wenn die Suchmaschine diese nicht wirklich bewerten kann, der potentielle Leser kann es!
- Nicht abschreiben! Jede Suchmaschine erkennt sofort, wenn Texte nur kopiert sind - das bringt nichts und kann den Schreiber auch in rechtliche Probleme bringen. Wenn man kopiert, dann nur als Zitat und mit Quellenangabe!
- Nicht umschreiben! Beliebt ist es, Artikel einfach aus zum Beispiel Wikipedia umzuschreiben und neu zu veröffentlichen. Das Ergebnis ist meistens schlechter als das Original. Es spricht nichts dagegen, Wikipedia als Quelle zu verwenden. Der Artikel sollte aber eigenständig erstellt sein und nicht auf Struktur und direkte Inhalte einer Quelle aufbauen.
Vor einiger Zeit habe ich einen SEO-Text zu den Keywords IT und Support verfasst. Der Auftraggeber ist leider während der Bearbeitung abgesprungen (das kommt vor, aber eher selten), weshalb ich den Text hier beispielhaft veröffentliche. Zu beachten ist, dass ihm noch der letzte Schliff fehlt. Er lässt aber die Grundzüge eines SEO-Textes erkennen und ist an einer Erörterung angelehnt (historische Einführung, Hauptteil, kleiner Schluss) und war auf 300 Wörter ausgelegt. Normalerweise verdient man an so einem Text ca 4-6 Cent pro Wort, also 12-18 Euro. Dementsprechend sollte die Erstellung nicht länger als 20-30 Minuten dauern, um noch lukrativ zu sein. Die Themen, zu denen SEO-Texte beauftragt werden, sind extrem vielfältig. Ich habe in der Vergangenheit zum Beispiel solche Texte zu Themenbereichen wie IT, Internet, Reiseziele, Sehenswürdigkeiten, Lagerlogistik, Mode, Lebensmittel, Freizeitgestaltung, Autos, Treibstoffe, Massivhäusern und vielem mehr geschrieben. Je mehr man persönlich mit dem Themengebiet anfangen kann, desto einfacher ist natürlich die entsprechende Formulierung und auch die Ausschmückung der Texte. Trotzdem sollte man nicht davor zurück schrecken, auch einmal SEO-Texte in Themenbereichen zu schreiben, mit denen man sich noch nicht so gut auskennt. Durch die Recherchearbeit erhält man viele neue Erkenntnisse, bildet sich fort und weitet seinen Horizont. SEO-Texten macht im Idealfall also sogar Spaß - gerade, wenn man nicht davon abhängig ist.
Beispiel-SEO-Text
IT-Support im Wandel der Zeit
Der IT-Support hat sich in den letzten beiden Jahrzehnten immer wieder radikalen Änderungen unterziehen müssen. In grauer IT-Vorzeit, als Rechner im Unternehmen noch exotisch anmuteten, waren es meist enthusiastische Kollegen, die sich mit der Materie befassten und nebenher als IT-Supporter tätig waren. Spätestens mit dem Einsetzen der IT-Revolution und der Ausstattung fast jedem Büroarbeitsplatzes mit einem Computer reichte diese Nebentätigkeit natürlich nicht mehr aus. Spezielle Berufszweige und Abteilungen entstanden, um der immer größeren Flut an Anforderungen und Problemen, die mit der IT verknüpft waren, zurecht zu kommen. Doch auch das Know-How bei diesen im IT-Support tätigen Mitarbeitern musste erst aufgebaut werden.
Längst ist der IT-Supporter nicht mehr nur für rudimentäre Aufgaben wie das Wechseln eines Toners oder den Anschluss eines Rechners zuständig. Je nach Aufgabengebiet fallen ihm auch komplexere Anforderungen zu. Da müssen Anwender in die Unternehmenssoftware eingewiesen, Netzwerkstrukturen optimiert oder Fehler in hochkomplexen IT-Systemen gefunden werden. Gerade diese Weiterbildung eigener IT-Fachkräfte wird vielen Unternehmen zu aufwändig und damit auch zu teuer.
Seit ein paar Jahren setzt aus diesem Grund der Trend ein, IT-Supporter nicht mehr im eigenen Betrieb zu beschäftigen, sondern nach Bedarf von Fremdfirmen einzukaufen. So bieten zum Beispiel nahezu alle größeren Hersteller von Computer- und Serversystemen an, auch den IT-Support vor Ort im Unternehmen mit dafür abgestellten Mitarbeitern zu übernehmen – gegen eine entsprechende Gebühr, versteht sich. Ob sich dies lohnt, hängt ganz von den Anforderungen ab, die an den eigenen IT-Support gestellt werden.
Soll lediglich die Hardware betreut werden, oder ist auch die Anwenderunterstützung Teil der Support-Arbeit? Sollen IT-Supporter nur in einem bestimmten Zeitfenster zur Verfügung stehen oder ist eine volle Ausfallsicherheit zu garantieren? Hat der Supportmitarbeiter Zugang zu sensitiven Daten oder ist der Zugang zu Unternehmens-Rechnern unproblematisch? Je genauer ein Unternehmen im Vorfeld diese Fragen beantworten kann, desto besser kann die Supportlösung abgestimmt werden.