Einmal ist Keinmal! Das Medienblog

11Dez/095

Amilo Akkulaufzeiten

In den letzten Tagen habe ich mal ausprobiert, wie lange der Akku des trnd-Amilo-Notebooks in unterschiedlichen Betriebsmodi durchhält und möchte euch die Ergebnisse natürlich nicht vorenthalten.

Um eine bessere Vergleichbarkeit hinzubekommen, habe ich die Energiesparoptionen zunächst einmal deaktiviert. Das geht unter Systemsteuerung / Energieoptionen. Ich habe hier eingestellt, dass Windows auch im Akkubetrieb auf Höchstleistung bleiben soll. Das macht zum Beispiel Sinn, wenn man DVDs guckt. Nichts ist nerviger, als hier alle paar Minuten die Maus bewegen zu müssen, damit der Bildschirm nicht ausgeht oder sich gar das System herunterfährt.

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Ergebnisse

Eine Akkuladung reicht beim ...

  • normalen Arbeiten (Office, Browser): 2:15 h
  • DVD anschauen: 1:20 h
  • BluRay anschauen: 1:00 h
  • Prozessor-Benchmark* (100% Auslastung): 1:30 h
  • Spielen (GTA4, Systemauslastung sehr hoch): 0:50 h

Anschließend habe ich die Energiesparoptionen bei Akkubetrieb wieder auf "Energiesparmodus" gestellt. Hier verringert sich zum Beispiel auch die Helligkeit des Bildschirms, was auch wieder Strom spart. In dieser Betriebsart verlängern sich die Laufzeiten um ca. 30 Minuten.

Ich bin ingesamt zufrieden mit den Laufzeiten. Die Laufzeit beim Spielen ist auf den ersten Blick geringer, aber man muss auch beachten dass die Systemlast hier sehr groß ist. Persönlich arbeite ich sowieso meistens nicht im Akkumodus, weil ja fast überall eine Steckdose verfügbar ist. Ein tolles Feature, welches mein Dell-Laptop hier bietet ist die Möglichkeit, in den DVD-Laufwerk-Schacht einen Zusatzakku zu stecken (man kann das Laufwerk einfach im Betrieb herausziehen und stattdessen den Akku einschieben). Sowas bietet das Amilo leider nicht, was wohl auch daran liegt, dass es einfach nicht so auf Mobilität ausgerichtet ist.

Was mir noch aufgefallen ist: Wenn man den Netzstecker zieht, also in den Akkubetrieb wechselt, scheint sich die Prozessorleistung zu verringern. Dies fällt zum Beispiel bei GTA4 auf. Im normalen Betrieb läuft alles normal, zieht man aber den Stecker fängt das Spiel an zu ruckeln. Die verantwortliche Einstellung habe ich noch nicht gefunden. In den Energieoptionen gibt es zwar eine "Prozessorenergieverwaltung", diese Einstellung scheint aber an dem Verhalten nichts zu ändern. Evtl. ist das ja eine BIOS-Einstellung, da muss ich wohl nochmal nachschauen. Oder hat sonst noch jemand einen Tipp zu diesem Thema?

Fallen euch noch andere Betätigungsfelder ein, mit denen man die Akkulaufzeiten testen könnte?

* Prozessorauslastung produziert mit Prime95.

8Dez/094

Unerhoert! Permalinks und reisserische Titel fuer trnd!

trnd hat gestern blogs kritisiert, die weder sprechende URLs noch reißerische Beitragstitel verwenden. Da fühle ich mich doch gleich angesprochen und möchte an dieser Stelle antworten (natürlich nicht ganz ernst gemeint :-) ). Also, liebes trnd-Team: Mir ist es ziemlich egal, ob Google die URLs meines Blogs mag oder nicht, mir sind da meine Leser wichtiger. Und auch was die Titel der Posts angeht. Nein, ich hätte auf keinen Fall auf den "Skandal, blablabla"-Link geklickt, das überlasse ich doch lieber den bild.de-Lesern.

Also, auch in Zukunft findet ihr hier fundierte Informationen zu allerlei Themen und keinen Boulevardstil, um die Leserzahl zu steigern.

Achja, hübsche URLs habe ich jetzt trotzdem aktiviert. Dürfte an der Usability des Blogs aber wenig ändern.

2Dez/099

Notebook-Spieletest #1: Left4Dead 2

Habe gestern mal anfangen, ein bisschen die Spieletauglichkeit des Notebooks zu untersuchen. Dass die Grafikkarte eine recht gute Figur macht, haben ja meine Benchmarks schon gezeigt. Auch typografix hat mit einigen Grafiktests in seinem Blog festgestellt, dass die Leistung sehr gut ist.

Den Anfang der Spieletests macht die Demo von Left4Dead 2, die ich mir per Steam heruntergeladen habe. Das Spiel ist zwar grafisch nicht mehr ganz Up2Date, macht aber doch einen ganz guten Eindruck. Ergebnis: Spiel läuft perfekt, auch auf relativ qualitativ hochwertigen Einstellungen (also hohe Kantenglättung, etc.). Um mal einen Eindruck zu vermitteln, habe ich beim Spielen mitgefilmt. Natürlich hätte ich das auch per Screencapture mitschneiden können, aber ich denke so erhält man einen besseren Eindruck davon, wie so ein Spiel auf dem großen Notebook wirkt.

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Als nächstes probiere ich dann Spiele wie Crysis und GTA4 aus, die sehr grafik- bzw. rechenintensiv sind. Gerade bei GTA4 könnte der Prozessor ein Engpass sein, allerdings ist dafür die Ausstattung mit Arbeitsspeicher sehr gut. Ich bin gespannt.

22Nov/099

Eingabe und Ergonomie

Heute beschäftigen wir uns mal mit der Ergonomie und den direkten Eingabemöglichkeiten, also Tastatur und Touchpad, des trnd-Notebooks Fujitsu Amilo.

Beginnen möchte ich mit dem Touchpad, von dem ich wirklich angetan bin.

Das Touchpad funktioniert gut, auch wenn ich grundsätzlich natürlich lieber mit der Maus arbeite. Wenn man aber keine dabei hat, ist es natürlich hilfreich, wenn das Pad gut funktioniert. Besonders praktisch ist das "virtuelle Scrollrad" an der rechten Seite. Bewegt man hier seinen Finger auf und ab wirkt das, als würde man das Mausrad hoch- und runterdrehen. Dieses Feature erleichtert das Surfen im Internet erheblich. Find ich toll, und vermisse ich schon wenn ich es mal nicht zur Verfügung habe (also an vielen anderen Notebooks). Man hätte diesen Bereich höchstens auch "fühlbar" vom restlichen Touchpadbereich abtrennen können, weil man sonst auch mal aus Versehen dorthin kommt.

Einziger Kritikpunkt am Touchpad: Die beiden Tasten lassen sich viel zu schwer drücken. Man muss richtig kraft aufwenden, um zu "klicken". Das hätte man ein bisschen angenehmer lösen können. Naja, vielleicht nutzen sie sich ja noch ein bisschen ab, wobei das natürlich auch nicht für die Qualität des Notebooks spräche.

Das Tastaturdesign ist gut und lässt schnelles Tippen zu. Die Tasten sind von der Größe her genau richtig und haben zumindest nach meinem subjektiven Empfinden einen angenehmen Druckpunkt. Außerdem sind sie gut leserlich beschriftet. Die Cursortasten sind ein wenig nach unten versetzt, so dass man sie auch blind findet. Die Sonderfunktionen die per Funktionstaste erreichbar sind, werden auf den Tasten durch kleine und verständliche Icons visualisiert. Ziemlich seltsam ist, dass die Tasten "Entfernen", "Einfügen" und "Ende" im Gegensatz zum gewöhnlichen Tastaturlayout verdreht sind. Intuitiv tippt man also erstmal daneben.

Grundsätzlich kann man auf dem Notebook gut tippen. Durch die Größe des Geräts kann man seine Handballen auch direkt auf dem Notebook ablegen, was erstmal ein wenig ungewöhnlich, aber durchaus angenehm ist. Hier stört mich ein wenig das Tribal, dass sich leicht vom restlichen Untergrund abhebt. Ich hätte es besser gefunden, wenn man dieses nicht spüren würde.

Noch ein negativer Punkt: Beim Aufklappen des Deckels kommt das eigentliche Gerät mit hoch, wenn man es nicht festhält. Das war ich von Notebooks eigentlich nicht gewohnt. Ich erwarte, wenn ich ein Notebook mit einer Hand öffne, dass das auch klappt ohne dass ich es schließlich hochhebe - das Gerät ist mit über drei Kilogramm ja eigentlich schwer genug.

Hat mit Ergonomie zwar nichts zu tun, aber ich finde diese ganzen Buttons und Sticker, die inzwischen auf die Geräte geklebt werden, wirklich überflüssig:

Ob der Hersteller da noch mitverdient?

20Nov/097

Notebook – Erster Start

Habe den Laptop von trnd zwar jetzt schon ein paar Tage im Einsatz, will euch aber natürlich nicht vorenthalten, was so beim ersten Starten zu tun war. Eigentlich bin ich ja davon ausgegangen, dass ich das Ding sofort hochfahren und arbeiten könnte - aber, falsch gedacht.

Aber von vorne. Zuerst einmal ist das Zubehör eher spartanisch. Natürlich ist ein Netzteil im Lieferumfang enthalten, das noch mit dem Stromkabel verbunden werden muss. Gut - das schafft man gerade noch ohne Anleitung. Dann gibt es da noch einen Datenträger mit PowerDVD, aber das ist ohnehin schon standardmäßig installiert. Außerdem sind zwei dünne Handbücher dabei, die diverse Sprachen beinhalten und nicht wirklich interessant sind. Was fehlt ist die Windows-7-DVD, die trnd eigentlich beilegen wollte. Auch keine Notebook-Tasche oder Ähnliches ist dabei, aber das ist natürlich auch zu verkraften.

Also, Notebook einschalten. Aha, kryptische Fehlermeldung, erstmal lesen:

OK, scheinbar war das Notebook noch nie eingeschaltet oder die BIOS-Batterie wurde mal entfernt, deshalb muss erst Uhrzeit und sowas eingestellt werden. Seltsame Sache. Was macht hier jetzt der unbedarfte Anwender, der gar keine Ahnung hat? Gleich die Hotline anrufen?

Na gut, das wäre geschafft, dann kann ich ja jetzt endlich Windows 7 ausprobieren. Nunja, anscheinend doch noch nicht, denn was mich jetzt erwartet hat, war eine fast 60-minütige Installation, die nur minimale Interaktion von mir abverlangte (z.B. Einstellen der Sprache). Ich finde, dieses Setup hätte schon bei Fujitsu passieren müssen. Hätte ich mir das Notebook gekauft, hätte ich erwartet, dass das System schon fertig installiert ist.

Zum Ende der Installation werden diverse Tools von Fujitsu installiert, die ich wahrscheinlich nie brauchen werde. Typischerweise verbrauchen diese nur Systemressourcen weil sie im Hintergrund laufen, erfüllen aber nur selten einen wirklichen Zweck. Normalerweise würde ich an dieser Stelle sofort mit einer normalen Installations-CD neu installieren, um wirklich nur die Anwendungen auf dem Gerät zu haben, die ich auch haben möchte. Da es sich hier aber um den trnd-Test handelt, lasse ich das Notebook so, wie Fujitsu das für mich vorsieht.  Als Käuferin wäre ich mit dieser Lösung aber nicht ganz zufrieden.

Nachdem Windows dann tatsächlich startet, darf ich mir noch aussuchen, wie ich partitionieren möchte. Ich entscheide mich für eine kleine System- und eine große Datenpartition. Die Möglichkeit, noch eine dritte Partition anzulegen, habe ich jedoch nicht - obwohl das Original-Windows-7-Setup dies durchaus vorsehen würde. Anschließend soll ich die Treiber für das Gerät auch noch selber auf DVD brennen - das waren noch Zeiten, als zu neuer Hardware noch Treiber-CDs mit ausgeliefert wurden. Da ich keine DVD zur Hand habe, verschiebe ich das aber auf später ...

19Nov/097

Vergleich – Alt und Neu

Habe mal mein bisheriges Notebook (Dell Latitude D620) mit dem Testgerät von trnd verglichen. Hier zuerst mal rein optisch:

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Das zeigt schon mal den riesigen Unterschied. Da ich mein Notebook aber nicht nur am heimischen Schreibtisch sondern auch unterwegs nutze, ist mir das Testgerät fast schon zu groß. Dieses würde ich dann eher als Ersatz für meinen normalen Arbeitsplatz-PC nutzen.

Natürlich unterscheiden sich die beiden auch technisch. Das Display des Amilo ist größer und besser, und auch die Hardware hat meistens die Nase vorne. Dazu muss man sagen, dass mein Dell-Notebook im Jahr 2006 erworben wurde. Seltsam ist deshalb, dass im Dell-Gerät ein besserer Prozessor (Intel Core 2 Duo T7600 @2,33GHz) verbaut ist, also im Amilo (dort nur ein Intel Core 2 Duo T6600 @2,2GHz).

Weitere technische Details des Amilo, Auszug aus dxdiag:

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Einen ersten Benchmark habe ich mit 3DMark06 auch gemacht, hier das Ergebnis:

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18Nov/099

Notebook – Anschluesse und Aeusseres

Habe zwar heute schon ein wenig mit dem Notebook von trnd gearbeitet, möchte euch aber erst mal reine Äußerlichkeiten vorstellen. Die Notebook-Hülle ist komplett aus Plastik gefertigt, der Deckel mit Klavierlack überzogen, den ein graues Zeichen ziert. Das sieht zwar schön aus, ist aber natürlich dank des Lacks sofort übersäht mit Fingerabdrücken.

Das Display ist "verspiegelt", was mich aber nicht stört und die Farben besser aussehen lässt. Da ich das Notebook hauptsächlich nutze, wenn es eh schon dunkel ist, stört mich die Spiegelung nicht. Im Sommer auf der Blumenwiese oder am See ist das Notebook aber sicher nicht brauchbar, da da steht auch schon die enorme Größe im Weg. Das Display selbst hat eine Diagonale von 46,7 cm (18.4-inch) und hat dabei eine Auflösung von 1680 x 945 Bildpunkten, ist also ein Widescreen-Typ.

Verarbeitung

Die Verarbeitung ist auf den ersten Blick in Ordnung, wirkt aber nicht herausragend hochwertig. Mein Business-Notebook von Dell (Latitude D620) hat zum Beispiel einen mit hauchdünnem Metall überzogenen Deckel - sowas findet man beim Amilo nicht. Ein wenig enttäuscht hat mich die Tastatur. Diese ist zwar gut angeordnet und ordentlich beschriftet, gibt aber beim Tippen leicht nach. Der Druckpunkt ist in Ordnung (aber das ist ja ohnehin Geschmackssache), aber das Nachgeben der gesamten Tastaturfläche schon bei leichtem Druck ist doof.

Anschluesse

Bei den Anschlüssen bewegt sich das Notebook im Standard. Folgende Anschlüsse gibt es: HDMI, VGA, eSATA,
USB 2.0, ExpressCard, S/PDIF, 5-in-1 Karten-Leser. USB-Anschlüsse gibt es leider nur zwei, obwohl an dem riesigen Gehäuse genug Platz wäre. Das Festplattenlaufwerk ist fest verbaut, lässt sich also nicht etwa schnell gegen einen Ersatzakku oder Ähnliches austauschen.

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Features

Ein paar besondere Features hat das Notebook auf Lager. Über dem Display ist eine kleine Kamera (1.3 Megapixel) und Mikrofon eingelassen, auch das BluRay-Laufwerk ist über dem Standard. WLAN ist integriert und die Tastatur hält angeblich Wassermengen bis zu 15 Mililiter aus (das probiere ich dann noch aus ;) ). Das Gerät hat außerdem einen Silent-Mode. Bis jetzt war es aber ohnehin nicht laut, auch ohne aktiviertem Silent-Mode. Das muss ich wohl noch austesten. Der Akku lässt sich schnell entfernen und ggf. tauschen.

Insgesamt merkt man dem Notebook schon an, dass es nicht in der niedrigsten Preisklasse angeboten wird, hat aber sicherlich auch einige unschöne Eigenschaften. Das Design besticht, die Usability ist aber nicht so überragend. So lassen sich zum Beispiel der Staubschutz zum PCMCIA-Slot und zum Kartenleser nur sehr schwer entfernen. Mir fehlen außerdem direkte Buttons, um zum Beispiel die Lautstärke zu verändern. Das geht nur über die Kombination von Funktionstasten. Auch hier gilt: Es wäre genug Platz vorhanden gewesen. Was ich noch nicht so ganz verstanden habe, ist der Power-Button, der irgendwie bei Berührung leuchten soll. Bei mir funktioniert das nicht so ganz, der leuchtet einfach immer. In einem anderen Gewinnspiel-Blog hat jemand ein Video dazu eingestellt.

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17Nov/098

Notebook ist da!

Heute ist das Notebook von trnd tatsächlich schon gekommen. Nachfolgend ein paar Eindrücke vom Auspacken. Die Installation hat mich dann auch einiges an Nerven gekostet, aber dazu morgen mehr ...